Startschuss für die Umsetzung in Lahr
Gehwegparken nur noch innerhalb markierter Flächen erlaubt

Solche Parksituationen will die Stadt künftig unterbinden.

Lahr (st). Wer gerne sein Fahrzeug auf dem Gehweg abstellt, muss künftig mit einem Knöllchen rechnen: die Stadt geht nun gegen die Falschparker vor und holt die Fahrzeuge auf die Straße. „Die Förderung des Fußverkehrs ist ein großes Anliegen der Stadt Lahr, dem nun mit der Umsetzung des Konzepts „Gehwegparken“ weiter Rechnung getragen werden soll.“, äußert sich Lucia Vogt, Leiterin der Abteilung Öffentliche Sicherheit und Ordnung.

Zu oft sieht man Fußgänger, die durch parkende Fahrzeuge auf dem Gehweg beeinträchtigt werden. Die Stadt hat daraufhin reagiert und ein Gesamtkonzept für die Stadt und die Ortsteile erstellt. Darin enthalten ist das bereits bestehende gesetzliche Parkverbot auf Gehwegen, welches nicht umfänglich durchgesetzt werden soll.

Für Gebiete mit hohem Parkdruck und engen Gehwegen wurden Sonderkonzepte entwickelt. Bislang wurde das Parken auf Gehwegen nur geahndet, wenn eine Restbreite von weniger als 1,20 Meter verfügbar war. Diese Regelung entspricht nicht mehr den heutigen Anforderungen.

Doch dass es in einigen Gebieten ohne die Mitbenutzung des Gehweges nicht immer machbar ist, sein Fahrzeug überhaupt abzustellen, weiß auch die Verwaltung. „Wir suchen immer nach tragbaren Kompromissen für alle Verkehrsteilnehmer. In Gebieten mit hohem Parkdruck werden Flächen markiert, in denen weiterhin geparkt werden darf.“, so Vogt.

Hiervon betroffen sind insbesondere die Innenstadt, das Wohngebiet Ernet, das Gebiet südlich der Tramplerstraße und die Ortsdurchfahrten Kuhbach und Reichenbach. Über das Klinikumviertel wird zu einem separaten Zeitpunkt entschieden.

Der Bau- und Gartenbetrieb Lahr beginnt ab Montag, 6. Mai, mit der Umsetzung der Markierungsarbeiten, die etwa zwei bis drei Monate dauern. Ab dann kostet das Parken außerhalb gekennzeichneter Flächen auf dem Gehweg 20 Euro. Abschließend merkt Lucia Vogt an: „Wir werden natürlich nicht sofort Strafzettel verteilen. Geplant ist eine Übergangszeit, die nach Abschluss aller Markierungsarbeiten beginnt. In dieser Zeit werden wir gelbe Hinweiskarten verteilen, um die Verkehrsteilnehmer an die Neuregelung zu gewöhnen.“

Autor:

Rembert Graf Kerssenbrock aus Kehl

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