Landeszuschüsse für Schulsanierungen
Kehl bekommt 6,3 Millionen Euro bis 2022

Am Einstein-Gymnasium stehen Sanierungsarbeiten an. Das Land gibt insgesamt 2,13 Millionen Euro dazu. 
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Kehl (gro). Rund 6,3 Millionen Euro Fördermittel für neun Schulsanierungen erhält die Stadt Kehl vom Land Baden-Württemberg. Die größte Summe ist mit 2.135.000 Euro für das Einstein-Gymnasium vorgesehen. Nicht alle der neun Projekte werden dieses Jahr angegangen. "Das Gebäudemanagement wird 2018 alle Baumaßnahmen, die im Haushalt enthalten sind, umsetzen", so Michael Heitzmann, Gebäudemanagement der Stadt Kehl, auf Anfrage. So steht am Einstein-Gymnasium der Umbau von Klassenzimmern mit Multimediaausstattung an, auch die Erneuerung der Lichtkuppeln im Block D sowie die Sanierung der Toilettenanlagen sind geplant. An der Grundschule Auenheim wird ein zweiter Rettungsweg eingebaut. Beide Maßnahmen zusammen sind mit 770.000 Euro im Kehler Doppelhaushalt 2017/18 verzeichnet. 

Am Gymnasium sind weitere Sanierungen vorgesehen: So unterstützt das Land laut Pressemitteilung auch die Renovierung von Klassenzimmern, die Erneuerung des Bodenbelags in den Fluren, das Einbringen von Akustikdecken, die Erneuerung der Elektroverteiler und Beleuchtung, aber auch den Vollwärmeschutz am Gebäude, den Einbau eines Aufzugs, eine Asbestsanierung sowie die Installation einer EOS-Anlage und einer Lüftung. 

"Der Zuschuss in Höhe von 6,3 Millionen Euro entspricht rund 30 Prozent der Kosten der Maßnahmen. Das bedeutet, dass die Stadt Kehl rund 15 Millionen an Eigenmitteln bereitstellen muss", erklärt Michael Heitzmann. "Die Investitionen müssen bis 2022 erfolgt sein, das heißt, dass diese Mittel in den nächsten beiden Doppelhaushalten – 2019/20 und 2021/2022 – eingestellt werden müssen."

Die Arbeiten am Einstein-Gymnasium wurden vor zwei Wochen ausgeschrieben, die anderen folgen. "Die Arbeiten dürfen erst vergeben werden, wenn der Bewilligungsbescheid vorliegt", so Heitzmann, "da sonst der Zuschuss für die Maßnahme entfällt. Die Arbeiten sollen in den Sommerferien beziehungsweise nach den Ferien ausgeführt werden."

Die weiteren Sanierungspakete betreffen die Tulla-Realschule, die Grundschulen in Goldscheuer und Marlen, die Albert-Schweitzer-Grundschule, die Söllinggrundschule, die Werkrealschule Hebelschule und die Grundschule Leutesheim. Die geplanten Arbeiten reichen von Maler- und Bodenbelagsarbeiten über den Brandschutz bis zur Erneuerung der Heizungsanlage.
Wird in die Multimedia-Ausstattung investiert, so sind im Sanierungspaket die Baukosten für den Einbau und die Verkabelung enthalten. Bezüglich der Medienausstattung der Schulen wartet die Stadt, wie andere Kommunen, auf weitere Informationen, da Förderprogramme vom Bund angekündigt wurden.

Autor:

Christina Großheim aus Offenburg

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