Kunstprojekt „Metropolis“ in der Kirche St. Nepomuk in Kehl

Der Kehler Künstler Tilmann Krieg verwandelt im November das Innere der St. Johannes Nepomuk-Kirche in einen Ausstellungsraum der besonderen Art.
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Kehl. Derwische tanzen, eine Metro braust durch den Kirchenraum – seit 1. November ist in der Kirche St. Johannes Nepomuk in Kehl die Videoinstallation „Metropolis“ eine
„visuelle Symphonie“ des Kehler Künstlers Tilmann Krieg zu sehen.

„Er kam auf mich zu und sagte, er habe den Traum, seine Videoinstallationen
hier in der Kirche zu zeigen“, erzählt Pfarrer Thomas Braunstein.
Tilmann Krieg rannte offene Türen ein. „Da bin ich dazu geneigt, wenn
jemand solch einen Traum hat“, sagt Braunstein, der schon mit der
Zusammenarbeit mit dem Offenburger Künstler Stefan Strumbel in der
Goldscheuerer Kirche St. Maria auf „Kunstpfaden“ wandelte. 

Sechs Beamer erfüllen den Kirchenraum mit Leben. „Tilmann Krieg bringt die
Schöpfung in die Kirche“, schwärmt Pfarrer Braunstein. „Er zeigt Bilder
aus der Natur, von Menschen, die sich durch die Straßen bewegen, aber
auch Krieg.“ Besonders fasziniert ihn, dass Krieg es schafft, die
Weltreligionen mit zu thematisieren. „Er bringt die Welt und was sie
gerade beschäftigt in unser Gotteshaus.“ 

Sorge, dass der Künstler thematisch daneben liegen und dem besonderen Ort nicht gerecht
werden könnte, hatte Braunstein nicht. „Ich habe da keinen Einfluss
genommen, ich habe ihm vertraut.“ Die Videoinstallation „Metropolis“
wurde speziell für die Kehler Nepomuk-Kirche entwickelt. „Er hat jeden
Abend an den Szenen gearbeitet“, berichtet Braunstein. Dabei habe man
sich auch konstruktiv ausgetauscht. 

Die Aufführungen finden im November täglich, außer montags und am 14. November, zwischen 19 und 20.15 Uhr in der Kirche St. Johannes Nepomuk statt. Die
Abschlussveranstaltung ist am Samstag, 28. November. Der Eintritt ist
frei, Spenden sind willkommen.

Autor: Christina Großheim

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