Projekt des Diakonischen Werks
Mit "Gemeinsam stark" Migranten einbinden

Stellen "Gemeinsam stark" vor (v. l.): Fenja Becherer, Sasha Vehev, projektleiter Felix Neumann, Ute Becker (Diakonie) sowie die Syrer Ayham Karout und Adel Alchawa
  • Stellen "Gemeinsam stark" vor (v. l.): Fenja Becherer, Sasha Vehev, projektleiter Felix Neumann, Ute Becker (Diakonie) sowie die Syrer Ayham Karout und Adel Alchawa
  • Foto: Felix Neumann/DW
  • hochgeladen von Rembert Graf Kerssenbrock

Ortenau (rek). Drei Jahre lang engagierte sich die Integrationsagentur Wiki als Projekt des Diakonischen Werkes im Evangelischen Kirchenbezirk Ortenau in Kehl für eine gelingende Integration und Teilhabe. Jetzt folgt das nächste auf drei jahre angelegte Projekt mit dem Titel "Gemeinsam stark".

Das bisherige Angebotsspektrum reichte von Netzwerkarbeit über Beratung und Schulungen bis hin zu Ehrenamtsförderung und interkultureller Öffnung, erklärte der Projektleiter Felix Neumann. Die Bedarfe wandelten sich dabei von der Erstorientierung und Strukturentwicklung zur Bildungsberatung und der Begleitung sich etablierender Angebote.

Das Diakonische Werk Ortenau fördert mit "Gemeinsam stark" in Kehl und den umliegenden Gemeinden die Teilhabe junger Menschen mit Migrationshintergrund, kulturell, gesellschaftlich und politisch. Im Fokus stehen Maßnahmen zur Selbstbestimmung, Partizipation und Demokratiebildung. "Neben niederschwelligen Workshops und Angebotsreihen gibt es Beteiligungsformate wie U18-Wahlen oder Politiktalks, ein Beratungsangebot in Anbindung an den Jugendmigrationsdienst und aufsuchende Arbeit", so Neumann. Damit sollen schwer erreichbare Jugendliche einbezogen werden, die bestehende Zugänge oftmals nicht kennen und nutzen. Jugendliche werden in einem Projektbeirat in die Planung der verschiedenen Angebote mit einbezogen. "Im Jahr 2021 werden die anstehenden Landes- und Bundestagswahlen im Fokus stehen", kündigt Neumann an. Erfolge konnten die Initiatoren etwa durch die Ausbildung von Migranten zum Energiesparhelfer für andere Migranten vorweisen. So habe sich für ihn gezeigt, wieder nützlich zu sein, so der Bulgare Sasho Velev.

Das Projekt wird finanziert durch das Bundesministerium des Innern und das Diakonische Werk im Evangelischen Kirchenbezirk Ortenau.

Autor:

Rembert Graf Kerssenbrock aus Kehl

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