Psychologische Beratungsstelle
Schwierige Situationen des Alltags meistern

Das Team der Kehler Beratungsstelle (v. l.): Hanna Schöne, Theresa Hör, Christian Meir, Christiane Luhr, Leiterin Birgit Kepplinger und Andrea Bongarth
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Kehl (als). Schwierige Alltagssituationen für junge Menschen, Familien und psychisch Kranke sind im vergangenen Jahr in rund 2.500 Fällen im gesamten Ortenaukreis aufgetreten. Betreut werden die Personen von einer der fünf psychologischen Beratungsstellen im Landkreis. Diplom-Psychologin Birgit Kepplinger leitet die Kehler Beratungsstelle.

Drei Schwerpunkte

Drei Schwerpunkte gehören zu den Aufgaben der Fachstelle: Erziehungs -und Familienberatung, Frühe Hilfen und der sozial-psychiatrische Dienst mit der Beratung für Menschen mit chronisch psychischer Erkrankung.

Die psychologische Beratungsstelle befindet sich in der Rheinstraße in Kehl und ist für Eltern, Kinder und Jugendliche aus Kehl, Rheinau, Willstätt und deren Ortsteile – unabhängig von Nationalität und Religion – offen, so Kepplinger. Die Beratungsstelle in Kehl besteht aus einem Team von Diplom-Psychologen, Diplom-Heilpädagogen und Psychotherapeutinnen. Alle Fachkräfte verfügen über eine Zusatzqualifikation in Beratung und Psychotherapie.

Für Erwachsene, die eine Beratung suchen, sind Themen wie Trennung oder Scheidung im MIttelpunkt, insbesondere im Hinblick auf die Auswirkung auf das Kind. "Das Wohlergehen des Kindes steht immer im Zentrum des beraterischen Handelns", so Kepplinger. Hierbei versteht sich die Beratungsstelle als moderierendes Element. In gemeinsamen Gesprächen mit Eltern und Beraterin sollen bestmögliche Lösungen von und mit den Eltern, insbesondere für die Kinder erarbeitet werden, so Kepplinger.

Im Rahmen von Elternkonsens arbeitet die Beratungsstelle mit dem Familiengericht zusammen. Dieses kann betroffene Eltern mit deren Einverständnis an die Beratungsstelle verweisen, zusammen mit einer Empfehlung den Beratern einen individuell passende Lösung für das weitere Miteinander der Familie zu entwickeln. Die Eltern werden hierbei unterstützt ihre Elternverantwortung weiterhin kindgerecht ausüben zu können, so Birgit Kleppinger.

Birgit Kepplinger beschreibt das zweite Aufgabenfeld: die Beratung von Jugendlichen, sofern sie Probleme im Freundeskreis, in der Schule, in der Familie oder am Arbeitsplatz haben. In der Regel bis zum 21. Lebensjahr können Jugendliche in der Beratungsstelle Hilfe suchen. Im Bereich der Frühen Hilfen bieten die Fachstellen des Ortenaukreises ein sehr gutes Beratungs -und Unterstützungsangebot für werdende Eltern und für alle Mütter und Väter mit Kindern von bis zu drei Jahren an.

Die Hilfe wird aus Mitteln des Bundes, aber auch vom Kreis finanziert. Die Beratung bezieht sich hierbei auf alle Themenbereiche der frühen Kindheit, wie die Eltern-Kind- Bindung, kindliche Entwicklung, Schlaf und Ernährung des Babys.

Im Jahr 2018 haben insgesamt 376 Personen aus dem Hanauerland die Hilfe der Beratungsstelle wahrgenommen, darunter 80 Personen im Rahmen der Frühen Hilfen. Im Beratungsbereich der Trennung und Scheidung wurden 194 Familien und Einzelpersonen beraten.

Autor:

Rembert Graf Kerssenbrock aus Kehl

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