Erste Bilanz sechs Monate nach Eröffnung
Stadtmuseum begeistert die Besucher

Das Stadtmuseum in der historischen Tonofenfabrik ist bei Lahrern und Gästen beliebt.
  • Das Stadtmuseum in der historischen Tonofenfabrik ist bei Lahrern und Gästen beliebt.
  • Foto: Stadt Lahr
  • hochgeladen von Daniela Santo

Lahr (st). Sechs Monate nach Eröffnung zieht das Lahrer Stadtmuseum eine erste Bilanz: Knapp über 5.000 Lahrer und Gäste haben bereits die Dauerausstellung in den neuen Ausstellungsräumen in der alten Tonofenfabrik besucht. Stärkster Besuchertag ist der Sonntag. „Wir sind mit den Besucherzahlen sehr zufrieden. Wichtiger als die Zahlen sind für mich jedoch die zahlreichen positiven Rückmeldungen der Besucher“, resümiert Erster Bürgermeister Guido Schöneboom. „Wir haben mit dem Großprojekt eines modernen Stadtmuseums in der Innenstadt die richtige Entscheidung getroffen“.

Die große Dauerausstellung lädt über drei Stockwerke interaktiv und multimedial zur Beschäftigung mit der Stadtgeschichte Lahrs von der Römerzeit bis in die Moderne ein. Das Konzept, Geschichte unterhaltsam erlebbar zu machen, geht auf. Hauptanziehungspunkte sind die Medienstationen. Neben der Auswandererdatenbank, an der individuelle Ahnenrecherche betrieben werden kann, stehen die digitalisierten Versionen der Stadtchronik von 1943 bis 1947 von Emil Baader und das Bürgerbuch von 1356 im Zentrum des Besucherinteresses. Letzteres ist gleichzeitig das kostbarste Ausstellungsstück des Museums. Kinder rätseln besonders gerne im Archäolab im Untergeschoss, das auffordert, anhand von Lahrer Funden archäologische Untersuchungsmethoden auszuprobieren. Seit der Eröffnung Mitte Februar fanden 71 Führungen statt, davon 38 individuell gebuchte Gruppenführungen. Fünf Schulklassen und drei Kindergärten haben bisher das museumspädagogische Angebot zur zielgruppengerechten Wissensvermittlung in Anspruch genommen.

Vom 21. Oktober bis 18. November findet in den Räumen des Stadtmuseums in Zusammenarbeit mit der Klasse 9e des Scheffel-Gymnasiums die erste Sonderausstellung statt. Die zweisprachige deutsch-französische Ausstellung "Leben im Ersten Weltkrieg – Erklärt für junge Leute" wurde bereits in der Partnerstadt Dole präsentiert.

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