107 neue Wohneinheiten
Startschuss für das Renchquartier

Der Spatenstich mit allen Beteiligten läutete den symbolischen Baubeginn des Renchquartiers in der Oberkircher Innenstadt ein.
  • Der Spatenstich mit allen Beteiligten läutete den symbolischen Baubeginn des Renchquartiers in der Oberkircher Innenstadt ein.
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  • hochgeladen von Matthias Kerber

Oberkirch (mak). Großer Bahnhof auf dem Gelände des ehemaligen Rendler-Bauzentrums in der Oberkircher Innenstadt. Dort trafen sich Käufer, Interessenten, Nachbarn und alle beteiligten Architekten auf Einladung des Bauherrn Rendler Immobilien anlässlich des symbolischen Spatenstichs zum Bau des Renchquartiers. 

107 neue Wohneinheiten

"Damit hier auf der Fläche eine Wohnbebauung entstehen konnte, musste zuerst ein passendes Grundstück für unseren Baumarkt gefunden werden", resümierte Silvie Rendler in ihrer kurzen Ansprache die Vorgeschichte zu diesem Projekt. Nachdem dies realisiert und mit der Eröffnung im Dezember 2018 auch erfolgreich finalisiert werden konnte, nimmt Rendler Immobilien nun das nächste Projekt in Angriff. Mit dem Renchquartier entsteht das größte innerstädtische Baugebiet in Oberkirch. Auf dem rund 2,4 Hektar großen Areal entstehen insgesamt 107 neue Wohneinheiten mit insgesamt 10.145 Quadratmetern Wohnfläche sowie eine Arztpraxis und Büroflächen, die größtenteils zum Kauf angeboten werden. Vorangegangen sind dem endgültigen und positiven Beschluss des Stadtrates sieben Jahre andauernde Gespräche und Verhandlungen bezüglich einer möglichen Bebauung auf dem Gelände des ehemaligen Bauzentrums. 

Zwei Bauabschnitte

Entstehen wird das Renchquartier in zwei Bauabschnitten. Der erste Bauabschnitt umfasst fünf Gebäude mit insgesamt 53 Wohneinheiten, einer Arztpraxis und Wärmezentrale mit Bürofläche. Mit der Fertigstellung wird Anfang 2021 gerechnet. Der zweite Abschnitt beinhaltet den Bau von drei Gebäuden mit insgesamt 54 Wohneinheiten. Die komplette Fertigstellung des Renchquartiers ist für 2022 geplant. "Mit der Baugenehmigung für den ersten Abschnitt rechnen wir täglich", so Silvie Rendler. Die hatte Oberbürgermeister Matthias Braun als Geschenk pünktlich zum Spatenstich mitgebracht. 

Anspruchsvolle Architektur

"Die Entwicklung dieses Areal ist ein Glücksfall. Sie stärkt die Stadt und den Einzelhandel", erklärte Braun in seiner kurzen Ansprache. Die Stadt habe einen hohen Bedarf an innerstädtischem Wohnraum, so der Oberbürgermeister von Oberkirch weiter. Er verwies auf die gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit Rendler Immobilien. Ihm gefalle auch die anspruchsvolle Architektur und die hohe Qualität der neuen Wohneinheiten. Der Bebauungsplan gibt je nach Lage unterschiedliche Gebäudehöhen vor, die von der Rench zur Mitte terrassenförmig ansteigen und dann Richtung Innenstadt wieder niedriger werden. 

Hohe Nachfrage

Für die Stadt Oberkirch geht mit der Realisierung des Renchquartiers auch eine städtebauliche Aufwertung einher, betonte OB Braun. "Wir sind dabei, weiter Wohnraum zu schaffen – auch sozialen Wohnungsbau. Es ist wichtig, dass die Mischung stimmt", so Braun weiter. Die Nachfrage nach Wohnraum sei ungebrochen hoch. "Wir wollen weiter wachsen, können aber momentan die Nachfrage nicht befriedigen", so OB Braun auf Nachfrage.
Weitere Wohnungsbauprojekte seien aber in der Planung und angeschoben. Die Stadt Oberkirch nehme eine gute Entwicklung, so Oberbürgermeister Braun abschließend.

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