Studentische Unternehmensberatung
Brücke zwischen Theorie und Praxis
- Frederike Nopper, Charlotte Feller und Marcel Krübel (von links) bilden den Vorstand von StuCon.
- Foto: Hochschule Offenburg
- hochgeladen von Christina Großheim
Offenburg (st) Im Rahmen eines Masterstudiums Wirtschaftspsychologie lernen Studierende der Hochschule Offenburg unter anderem, sich und ihre Ideen zu präsentieren, Zielgruppen zu bestimmen und entsprechend zu bedienen oder mit Generationskonflikten in Unternehmen umzugehen. Warum dieses brandaktuelle Know-how nicht auch an andere Studierende, Gründungsinteressierte und Unternehmen weitergeben und eine studentische Unternehmensberatung gründen, dachten sich jetzt einige und setzten laut einer Pressemitteilung der Hochschule die Idee mit StuCon in die Tat um.
Angebot an Unternehmen
Der eingetragene Verein sei bereits in den 1990er-Jahren von Studierenden der Wirtschaftsfakultät in Gengenbach gegründet worden. Nun böten die aktuell rund 30 Mitglieder um die erste Vorständin Charlotte Feller, die zweite Vorständin Frederike Nopper und den Vorstand Recht und Finanzen Marcel Krübel unter diesem Dach ihr Portfolio für Unternehmen an. „Noch sind wir hauptsächlich Studierende der Fakultät Wirtschaft, primär aus dem Studiengang Wirtschaftspsychologie, aber es kommen auch immer mehr aus den Bereichen Medien, Informatik oder Ingenieurwissenschaften hinzu“, erklärt Charlotte Feller laut Pressemitteilung. Gemeinsam seien auch schon erste Projekte durchgeführt und in Kooperation mit dem Career Center Workshops für Gründungsinteressierte im OGF Lab der Hochschule abgehalten worden. Zum Portfolio von StuCon gehöre darüber hinaus alles von fundierten Analysen bis hin zu individuellen Beratungsprojekten. Diese würden nach einem klar strukturierten Prozess verlaufen, der gleichzeitig Raum für Kreativität lasse: Nach der Kontaktaufnahme und Bedarfsanalyse werde ein interdisziplinäres Projektteam gebildet – meist drei bis fünf Studierende unterschiedlicher Fachrichtungen, begleitet von einem Projektleiter mit Erfahrung. Danach würdem Projektplanung und Kick-off erfolgen. „Am Ende soll für beide Seiten ein Mehrwert stehen: Unternehmen erhalten praxisnahe, umsetzbare Lösungen, unsere Mitglieder wertvolle Erfahrungen für Studium und Karriere“, wird Marcel Krübel zitiert.
Parallel zur Projektarbeit würden sich die StuCon-Mitglieder auch beim Ausbau des Vereins engagieren. So seien sie stets auf der Suche nach neuen Studierenden, externen Partnern oder Fördermitgliedern. „Im Moment sind wir außerdem dabei einen zwölf- bis 15-köpfigen Beirat mit Vertreterinnen und Vertretern aus Hochschule und Wirtschaft zu bilden“, fügt Frederike Nopper noch hinzu.
Unternehmen oder Gründungsinteressierte, die Interesse an Workshops, Innovations- und Marktanalysen beziehungsweise Consultingprojekten haben, sich selbst bei StuCon engagieren oder Fördermitglied werden möchten, können sich per E-Mail an stucon@hs-offenburg.de an die Studierenden wenden. Weitere Informationen zu der studentischen Unternehmensberatung der Hochschule Offenburg gibt es unter www.stucon-offenburg.de.




Sie möchten kommentieren?
Sie möchten zur Diskussion beitragen? Melden Sie sich an, um Kommentare zu verfassen.