Jürgen Stark " Wut und Wille –
Der Weg zurück zur Musik

Welch schöne Geste aus der internationalen Kunstszene: " Wut und Wille – Der Weg zurück zur Musik
Von Ingrid Maier & James Tiberios

Wut und Wille – so nennt Jürgen Stark die Kraft, die ihn durch eine der schwersten Phasen seines Lebens getragen hat – einen schweren Schlaganfall unmittelbar nach seiner Geburtstagsfeier im März 2025 bei der er mit Gitarre und seiner Combo noch live Musik gemacht hatte. Es folgte ein halbes Jahr Aufenthalt in der BDH-Rehaklinik in Elzach und so stand er plötzlich an einem Punkt, an dem selbst das Einfachste schwer wurde. Die Gitarre, die schon seit frühester Jugend sein ständiger Begleiter war, blieb vorerst wochenlang unberührt. Seine Hände wollten nicht, sein Körper konnte nicht, und doch blieb da dieser Funke, der sich nicht löschen ließ.
In der Rehabilitation, umgeben von Routinen, Übungen und dem mühsamen Wiedererlernen des Alltäglichen, entdeckte er eines Tages – inspiriert bei der Musiktherapie durch Klänge einer „Sausula“, einem kleinen Blechinstrument, auch wieder die Musik - als Komponist. Spielen konnte er nicht — noch nicht. Aber er klopfte im Rhythmus auf den Korpus, suchte den Puls der Musik, die immer ein Teil von ihm gewesen war. Dieses einfache Klopfen wurde zu seinem Anker. Jeder Schlag sagte: Ich bin noch da. Jeder Ton, der nicht gespielt, sondern gefühlt wurde, brachte ein Stück Kraft zurück. Und in den musikalisch reaktivierten Gehirnarealen geschah parallel das kleine Wunder: Stark fand zu drei Tönen einer Flamenco-Tonleiter und so avancierte er zum ersten und mutmaßlich einzigen Mensch, der jemals auf einer Intensivstation ein musikalisches Werk (unter abenteuerlichen Bedingungen) komponierte und dann in Zusammenarbeit mit dem Hamburger Musikproduzenten Dieter Debusmann anschließend zur Veröffentlichung brachte: „Stroke Unit – Tanz der Synapsen“ (Youtube)
Und dann, schließlich, hielt er die Gitarre nicht mehr nur fest — er berührte sie wieder. Nicht technisch, nicht perfekt, aber mit einer Intensität, die nur jemand kennt, der etwas beinahe verloren hätte. In diesem Moment blühten seine Lebensgeister auf. Die Musik kehrte auch in seine Hände zurück, nicht als Virtuosität, sondern als Lebenslinie.

Das Bild zeigt ihn mehrfach, in Bewegung, im Fluss, als würde die Musik selbst ihn tragen. Farben wirbeln, Noten schweben, und Jürgen Stark steht mittendrin — nicht als Patient, sondern als Musiker. Als jemand, der sich nicht aufgibt. Als jemand, der weiß, dass Kunst manchmal beginnt, bevor der erste Ton erklingt.

Wut brachte ihn zurück. Wille ließ ihn weitergehen. Musik gab ihm wieder Leben.
" Danke James Tiberios und Ingrid Maier...!

BILD: Eine internationale Gemeinschaftsproduktion von INTELLGENIAL INGRID MAIER & JAMES TIBERIOS
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Link zu Jürgen Stark (Autor) – Wikipedia
https://de.wikipedia.org/wiki/J%C3%BCrgen_Stark_(Autor)
Link zu INTELLGENIAL Ingrid Maier VITA
https://intellgenial.com/
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https://james-tiberios.com/

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