Erster "Ortenauer WeinMarkt" im Canvas 22
Treffpunkt für Weinliebhaber

Georg Lehmann (v. l.), Matthias Wolf, Stephan Danner, Katja Remer, Weinparadies Ortenau, Sandra Bequier, Tourismusbeauftragte des Ortenaukreises,  und Stefan Schürlein, Stadtmarketing Offenburg, stellen den neuen "Ortenauer WeinMarkt" vor.
  • Georg Lehmann (v. l.), Matthias Wolf, Stephan Danner, Katja Remer, Weinparadies Ortenau, Sandra Bequier, Tourismusbeauftragte des Ortenaukreises, und Stefan Schürlein, Stadtmarketing Offenburg, stellen den neuen "Ortenauer WeinMarkt" vor.
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  • hochgeladen von Christina Großheim

Offenburg (gro). Die Badische Weinmesse ist Geschichte, es lebe der erste "Ortenauer WeinMarkt". Am Samstag, 18. Juni, findet die erste Veranstaltung mit 29 Weingütern aus dem Bereich Ortenau im Canvas 22, dem ehemaligen Schlachthof, in Offenburg statt. Organisiert wird der neue Weinmarkt vom Weinparadies Ortenau.

"Das Umfeld ist nicht einfach", erklärt Stephan Danner, Vorsitzender des Weinparadies Ortenau und Geschäftsführer der Durbacher Winzergenossenschaft, bei der Pressekonferenz am Mittwoch, 25. Mai, im Canvas 22. Rund um Freiburg seien alle Weinfeste abgesagt worden. "Nicht nur deshalb haben wir als Weinparadies die Initiative ergriffen. Wir sind der Stadt Offenburg dankbar, dass sie uns unterstützt und auch das Weinfest möglich macht."

Zum Weinparadies Ortenau zählen 48 Weinbaubetriebe von der Genossenschaft bis zum selbstständigen Winzer. Außerdem sind die Landkreise Rastatt und Ortenau sowie die Stadt Baden-Baden dabei. Hinzu kommen 22 Kommunen, in denen Weinbau betrieben wird. "Unser Ziel ist die Förderung des Weinbaus und des Tourismus", so Danner, der an seinen Kollegen Georg Lehmann, Vorstand des Weinparadieses und Geschäftsführer der Winzergenossenschaft Rammersweier, übergab. 

Auf das Wesentliche konzentriert

"Die Offenburger Weinbaubetriebe hatten die Idee, eine Weinpräsentation zu veranstalten", schildert Lehmann, wie das Konzept für den neuen Weinmarkt entstanden ist. Dabei habe man sich auf das Wesentliche, nämlich das Probieren des Weines, konzentrieren wollen. Vor allem die Jahrgänge 2020 und 2021 sollten den Weinliebhabern so näher gebracht werden. In Zusammenarbeit mit dem Weinparadies sei ein bereiterer Rahmen möglich. Der ehemalige Schlachthof biete ein ganz besonderes Ambiente. Die Kombination mit Wein habe es in der Form noch nicht gegeben.

"Wir fanden spontan, dass der Ort und die Idee eines Weinmarktes passen", so Matthias Wolf, Vorstand des Weinparadies Ortenau und Geschäftsführer des Weinguts Schloss Ortenberg. Die Idee: Alle Weingüter, die dabei sind, erhalten die gleiche Fläche. Es wird keine aufwändigen Messestände geben, sondern einen Tisch, auf dem die Produkte präsentiert werden. Auch auf ein Rahmenprogramm wird verzichtet, zwei Foodtrucks runden das Angebot kulinarisch ab. "Das ist Neuland für uns. Es soll nicht bei dem ersten 'Ortenauer WeinMarkt' bleiben, die Veranstaltungsreihe soll wachsen", so Danner. 

Die Besucher zahlen Eintritt, erhalten gegen Pfand Degustationsgläser und können dann an den Ständen der 29 Teilnehmer Wein und Sekt probieren. Gratis ist auch das Mineralwasser, das zwischen den Proben getrunken werden kann. Die Weinbaubetriebe nehmen Bestellungen entgegen und liefern dann die Ware frei Haus. So muss niemand nach der Weinprobe noch schwere Kisten schleppen und vor allen Dingen: Der Öffentliche Nahverkehr oder das Fahrrad können genutzt werden. 

Der "Ortenauer WeinMarkt" hat am Samstag, 18. Juni, von 12 bis 18 Uhr im Canvas 22 in Offenburg geöffnet. Karten können über Reservix gebucht werden. Im nahe gelegenen City-Parkhaus in der Wasserstraße gibt es genügend Stellplätze.

Autor:

Christina Großheim aus Offenburg

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