Deckelelupfer
Kartoffelecken mit Wildkräuterquark

Petra Rumpel, Geschäftsführerin des Umweltzentrums Ortenau, hat ein tolles Frühlings- und Sommerrezept. | Foto: privat
  • Petra Rumpel, Geschäftsführerin des Umweltzentrums Ortenau, hat ein tolles Frühlings- und Sommerrezept.
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Das Rezept für Kartoffelecken mit Wildkräuterquark von Petra Rumpel ist einfach, lecker, gesund und regional. Sie empfiehlt nicht nur für dieses Gericht die Verwendung von Bio-Zutaten. Das Rezept ist für zwei Personen berechnet.

Das braucht's

  • 800 g mittelgroße Kartoffeln
  • Kräuter- oder Tomatensalz
  • 1 kleine Knoblauchzehe
  • eventuell Kräuter der Provence
  • 4 EL Olivenöl, 300 g Quark
  • 150 g Naturjoghurt 3,8 Prozent Fett
  • Salz, Pfeffer
  • 2 Handvoll Garten- und Wildkräuter wie Schnittlauch, Schnittknoblauch, Rucola, Minze, Petersilie, zarte Löwenzahnblätter, Wegerich, Gänseblümchen, Giersch, Bärlauch, Knoblauchsrauke

So geht's

Die Kartoffeln entweder gut schrubben oder schälen und in Spalten schneiden. Die Gewürze mit dem Olivenöl mischen und die Kartoffelspalten darin wenden. Anschließend werden sie auf ein Backblech gegeben. Bei 180 Grad Celsius wird das Ganze etwa 25 Minuten goldbraun gebacken.

In der Zwischenzeit den Quark mit dem Joghurt glattrühren. Die Kräuter, abgesehen von den Gänseblümchen, fein hacken und zusammen mit Salz und etwas Pfeffer unten den Quark geben, die Gänseblümchen als essbare Dekoration obendrauf setzen.
Veganer verwenden vegane Quark- und Frischkäsealternativen für die Zubereitung.

Beim Sammeln von Wildkräutern sollten ein paar Dinge beachtet werden:

  • Unbedingt nur sammeln, was man sicher bestimmen kann.
  • Kräuter direkt an Wegerändern, an denen auch viele Hunde entlang geführt werden, lieber stehen lassen.
  • Das Betreten des Waldes abseits der Wege ist abgesehen von Schutzgebieten nicht verboten, sollte aber so vorsichtig passieren, dass man keine unnötigen Spuren hinterlässt.
  • Beim Ernten von Wildkräutern sollte man immer nur einen Teil des Pflanzenmaterials entnehmen und den Rest zum Fortbestand unangetastet lassen.
  • Auch im Garten gibt es viele Wildkräuter, hier gilt das Motto: ernten statt jäten. Vieles, was landläufig als "Unkraut" betrachtet wird, eignet sich nämlich sehr gut zum Verzehr. 

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