Förderverein "Pflasterstube" zieht Bilanz
Zahl der Hilfesuchenden gestiegen

Der neu gewählte Vorstand des Fördervereins "Pflasterstube" in Offenburg
  • Der neu gewählte Vorstand des Fördervereins "Pflasterstube" in Offenburg
  • Foto: Förderverein
  • hochgeladen von Christina Großheim

Offenburg (st). Der Förderverein "Pflasterstube" im St. Ursulaheim besteht mittlerweile aus 41 Mitgliedern. Bei der Vorstandswahl wurde der bisherige Vorstand einstimmig wieder gewählt: Vorsitzender Dr. Axel Richter, Stellvertretende Vorsitzende Loretta Bös, Schatzmeister Dr. Hannes Schadeberg, Beisitzerin Ute Feibicke-Vogt, Leiterin des Ursulaheims Eva Christoph.

Der Vorsitzende Dr. Axel Richter eröffnete die Jahresmitgliederversammlung mit den Worten, dass im vergangenen Jahr die Anzahl der Menschen wieder gestiegen ist, die medizinische oder soziale Hilfe benötigten, und die Pflasterstube oder unser Pflastermobil aufsuchten. Er befürchtet einen weiteren Anstieg in der Zukunft, so äußerte sich Dr. Richter: „ Mir graust es, wenn ich jetzt die immer öfters angedrohten Massenentlassungen höre. Und das große Fragezeichen wird das superschnelle Digitalisierungszeitalter werden. Das Ziel ist eine künstliche Intelligenz von Maschinen, autonomes Fahren und anzunehmen das superschnelle Schwinden der Bereitschaft anderen zu helfen und eine gemeinsame Zugehörigkeit zu zerstören. Voraussetzungen einer gut funktionierenden Demokratie."

Die Pflasterstube betreute 2018 viele Menschen medizinisch, führte Gespräche zur Gesundheitsfürsorge und Körperpflege. Davon waren 194 Männer und 68 Frauen stationär, 137 Personen ambulant und 101 Personen, die das Pflastermobil in Lahr oder Kehl aufsuchten. Der Tätigkeitsbericht beinhaltete aber auch einen Dank an alle Geldspender, die Mitarbeiter der Pflasterstube und die ehrenamtlichen Ärzte sowie die niedergelassenen Hausärzte, ohne die diese Arbeit nicht möglich wäre.

Zur großen Freude gibt es aber auch persönliche Einsätze von Menschen. Um nur einige zu nennen: ein neuer Farbanstrich der Wärmestube von der Malerinnung, 100 Weihnachtspäckchen für das Ursulaheim, Waldorfschüler kochen Suppe für Wohnsitzlose oder Suppenküche im "Guglhupf". Der Vorstand hofft, dass die Arbeit der Pflasterstube und des Pflastermobils auch weiterhin die Unterstützung der Bevölkerung erfährt, wie im vergangenen Jahr.

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