Kohlenmonoxid
Mutter und Kinder durch Holzkohlenfeuer vergiftet

Offenburg. Das unbedachte Handeln einer 36 Jahre alten Frau in Waltersweier rief am Donnerstag nicht nur die Einsatzkräfte der Feuerwehr, des Rettungsdienstes und der Polizei auf den Plan, sondern brachte sie sowie ihre drei Kinder auch auf direktem Weg ins Krankenhaus.

Die Mutter hatte kurz vor Mitternacht laut Pressemeldung in der Wohnung Holzkohle in eine Steinschale gefüllt und entzündet, um sich daran zu wärmen. Offenbar war ihr hierbei nicht bewusst, welche gravierenden Auswirkungen der damit einhergehende Ausstoß an Kohlenstoffmonoxid haben kann. Als die Frau und die drei in der Wohnung befindlichen Kinder bereits über diverse körperliche Beschwerden klagten, kam zu deren Glück der Ehemann nach Hause. Er erkannte die gefährliche Situation, stellte die Schale nach draußen und lüftete die Räume.

Ein Atemschutztrupp der Feuerwehr durchsuchte die Räume und rettete eine bewusstlose Person. Messungen mit einem Kohlenmonoxidwarngerät zeigten eine hohe Gasausbreitung in der Wohnung an. Die anderen Personen hatten selbstständig den Gefahrenbereich verlassen können und waren durch mehrere Teams des Rettungsdienstes versorgt worden. Alle Betroffenen wurden ins Krankenhaus verbracht. Die 36-Jährige und die Kinder trugen leichte Kohlenstoffmonoxidvergiftungen davon.

Das hochgiftige und entzündliche Gas wurde mittels eines elektrisch betriebenen Lüfters aus den Räumen gedrückt. Die Feuerwehr war mit fünf Fahrzeugen und 20 Einsatzkräften eine gute Stunde tätig. Zu allem Übel sieht die Frau sich nun zusätzlich mit einem Verfahren wegen fahrlässiger Körperverletzung konfrontiert.

Autor:

Stefan Schartel aus Offenburg

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