Fachkräfte von morgen im Blick
Infomesse an der Gewerblich-Technischen Schule Offenburg

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Rund 200 Schülerinnen und Schüler, 22 Unternehmen, Behörden und Hochschulen sowie unzählige Möglichkeiten für die Zukunft: Die Infomesse zur Studien- und Berufsorientierung an der Gewerblich-Technischen Schule Offenburg bot den Klassenstufen 11 und 12 des Technischen Gymnasiums sowie den Schülerinnen und Schülern des einjährigen Berufskollegs die Gelegenheit, sich aus erster Hand über Ausbildungs-, Studien- und Karrierewege zu informieren.
Gerade in Zeiten des anhaltenden Fachkräftemangels gewinnt eine fundierte berufliche Ausbildung zunehmend an Bedeutung. Viele Unternehmen setzen verstärkt auf die Qualifizierung eigener Nachwuchskräfte und suchen frühzeitig den Kontakt zu potenziellen Auszubildenden. Berufsinformationsmessen schaffen dafür den idealen Rahmen: Sie bringen junge Menschen mit Ausbildungsbetrieben, Hochschulen und öffentlichen Arbeitgebern direkt ins Gespräch.
»Das ist heute eine besondere Chance, die Vielfalt der Berufswelt kennenzulernen«, betonte Michaela Rieger-Motzer, stellvertretende Schulleiterin der Gewerblich-Technischen Schule Offenburg. Die Schülerinnen und Schüler nutzten die Gelegenheit intensiv, informierten sich über Berufsbilder und tauschten sich mit Ausbildungsverantwortlichen sowie Auszubildenden aus.
Für Organisator Michael Österle, Lehrer für Betriebswirtschaft an der Gewerblich-Technischen Schule, ist die Messe ein wichtiger Baustein der Berufsorientierung: »Wir möchten unseren Schülerinnen und Schülern frühzeitig ein breites Informationsangebot machen und ihnen die Möglichkeit geben, direkt mit Unternehmen und Institutionen in Kontakt zu treten.« Gerade die persönlichen Begegnungen könnten wertvolle Impulse für die eigene Berufswahl geben.
Dass der direkte Austausch oft mehr bewirkt als jede Stellenanzeige, bestätigt auch Polizeiobermeisterin Lena Stocker: »Die Größe der Messe ist sehr angenehm. Dadurch entsteht eine lockere Atmosphäre, in der man mit den Jugendlichen auf Augenhöhe ins Gespräch kommt.« Ähnlich sieht es Nicole Noack von der Hochschule Offenburg: »Die Messe ist hervorragend organisiert, und die Schülerinnen und Schüler begegnen uns mit großem Interesse und viel Neugier.«
Das Angebot reichte von Maschinenbau, Mechatronik und Elektrotechnik über Handwerks- und Dienstleistungsberufe bis hin zu dualen Studiengängen und Weiterbildungsmöglichkeiten. Denn moderne Berufsbiografien sind heute mehr denn je von lebenslangem Lernen geprägt. »Jeder Beruf entwickelt sich weiter und verlangt neue Kompetenzen. Wer langfristig erfolgreich sein möchte, muss bereit sein, sich kontinuierlich weiterzubilden«, unterstreicht Michael Österle.
Wie vielfältig die Möglichkeiten sind, zeigte auch Kevin Zurlinden, Ausbildungsleiter beim Unternehmen Markant. Gemeinsam mit Auszubildenden gab er Einblicke in technische und kaufmännische Berufsfelder und berichtete aus dem Ausbildungsalltag. Besonders gut kam bei den Jugendlichen an, dass viele Unternehmen ihre eigenen Auszubildenden dabei hatten. »Da merkt man, wie sehr sie für ihren Beruf brennen«, sagte Fabian, Schüler der 11. Klasse des Technischen Gymnasiums.
Mit der Infomesse setzt die Gewerblich-Technische Schule Offenburg ein deutliches Zeichen für die Bedeutung einer starken beruflichen Bildung. Sie eröffnet jungen Menschen Perspektiven, stärkt die Verbindung zwischen Schule und Wirtschaft und leistet zugleich einen wichtigen Beitrag zur Sicherung der Fachkräfte von morgen.

Folgende Unternehmen nahmen an der Infomesse der Gewerblich-Technischen Schule teil:
Arbeitsagentur Offenburg, Bieler und Lang, Caritas, E-Werk Mittelbaden, Finanzamt Offenburg, Hansgrohe, Gestalterbank, Grohe, Herrenknecht, Hobart, Hochschule Furtwangen, Hochschule Offenburg, J. Schneider Elektrotechnik, Lupfer & Weiß, Markant, Meiko, Polizei, Printus, PWO-Progress Werk Oberkirch, Q-Fox, THW, WTO.

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