Digital Campus Index
Hochschule Offenburg landet erneut unter Top-Drei
- Der an der Hochschule Offenburg für die Digitalisierung verantwortliche Prorektor Prof. Dr. Jan Münchenberg (r.) und einige der an den Neuerungen im vergangenen Jahr beteiligten Mitarbeitern (v. l.), Philipp Stroh (UniNow App), Simone Schmidt (Intranet) und Sebastian Grünwaldt (Chatbot), freuen sich über die Auszeichnung.
- Foto: Hochschule Offenburg
- hochgeladen von Matthias Kerber
Offenburg (st) Studenten vergeben bei der Befragung durch die UniNow GmbH zu Digitalisierung und digitalen Services noch mehr Punkte als 2025 für die Hochschule Offenburg. Der Digital-Campus-Index misst die digitale Reife von Hochschulen und zeichnet diejenigen aus, die in den Bereichen Digitalisierung und digitale Services herausragende Leistungen zeigen. Von Oktober bis Dezember 2025 wurden dazu Studenten in ganz Deutschland in den Campus-Apps der UniNow GmbH zum Digitalisierungsgrad ihrer Hochschulen befragt. Insgesamt haben mehr als 18.500 Studenten von 179 Hochschulen ihre Stimme abgegeben. Hochschulen mit mindestens 50 qualifizierten Antworten wurden in die finale Auswertung für den Digital Campus Index aufgenommen.
Gebildet wurde der Index aus den folgenden vier Dimensionen, die jeweils gleich gewichtet wurden: Grundeinstellung – Wie stehen Studenten zur Digitalisierung?, Kompetenz – Wie sicher fühlen sich Studenten im Umgang mit digitalen Tools?, Nutzung – Wie intensiv werden digitale Hochschulangebote genutzt? und Zugang – Wie einfach sind digitale Services verfügbar und zugänglich? Am Ende erhielt jede Hochschule einen Gesamtwert auf einer 0-100-Skala, um eine transparente Vergleichbarkeit zu gewährleisten.
Um fünf Punkte verbessert
Die Hochschulen mit den drei besten Gesamtwerten wurden anschließend auf der Digital Campus Tagung in Magdeburg mit den Digital Campus Index Awards ausgezeichnet. Nach einem Gesamtwert von 67 und Platz zwei im vergangenen Jahr, kam die Hochschule Offenburg diesmal auf einen Gesamtwert von 72 und Platz drei im Index. Platz eins und zwei belegten die Technische Universität München (73) und nur aufgrund einer größeren Anzahl an abgegebenen Stimmen die Fachhochschule Potsdam (72).
„Der um fünf Punkte höhere Gesamtwert im Vergleich zu 2025 ist ein Beleg dafür, dass wir unser digitales Angebot stetig verbessern und eine schöne Belohnung für die von den beteiligten Hochschulmitarbeitenden dabei geleistete Arbeit. Vor allem aber ist das positive Votum der Studenten ein Ansporn, uns noch weiterzuentwickeln, auch wenn wir eine Präsenzhochschule bleiben“, freute sich der für Digitalisierung verantwortliche Prorektor Jan Münchenberg über die Auszeichnung.
Die Hochschule Offenburg stellt den Studenten heute bereits eine Vielzahl an digitalen Services zur Verfügung, die das Studium erleichtern und bereichern. Im vergangenen Jahr wurden die UniNow App individualisiert, ein Chatbot auf der Webseite und im Intranet installiert und weitere Informationen und Organisatorisches im Intranet prozessorientiert gebündelt, sodass Studenten schnell alles finden, was sie für ihr Studium benötigen. Zudem ermöglicht das Projekt "KI für alle" allen Studenten einen datenschutzkonformen und kostenlosen Zugang zu verschiedenen Large Language Models (LLMs). Darüber hinaus haben die Studenten über den Landesdienst bwLehrpool von jedem Pool-PC der Hochschule aus Zugriff auf alle in der Lehre eingesetzten virtuellen Lehrumgebungen und können diese ebenfalls rund um die Uhr von zu Hause nutzen. Diese Lösung erleichtert auch die Suche nach freien Lernplätzen und die Organisation von Lerngruppen auf dem Campus. Für die digitale Sicherheit sorgt eine Zwei-Faktor-Authentifizierung (2FA).











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