Deckelelupfer
Tarte mit frischen Wildkräutern
- Autorin Astrid Lehmann nutzt Wildpflanzen natürlich auch in der eigenen Küche.
- Foto: gro
- hochgeladen von Christina Großheim
Astrid Lehmann kocht für ihr Leben gern. Die Wildpflanzenpädagogin und Autorin entwickelt gerne ihre eigenen Rezepte. Die Wildkräutertarte ist mit begleitendem Salat ein leichtes Abendessen für vier Personen. GRO
Das braucht's:
- Teig: 200 g Mehl
- 100 g kalte Butter
- 1 Prise Salz
- 1 EL Olivenöl
- 1 Schluck kaltes Wasser
- Belag: 2 Handvoll Wildkräuter zum Beispiel Brennnesselblätter, Giersch, Gänseblümchenblüten
- 200 g Sahne
- 3 Eier
- Salz
- 1 Knoblauchzehe
- optional 100 g Bergkäse
So geht's:
Das Mehl in eine Schüssel sieben und eine Mulde hineindrücken. In diese nun die in Stücke geschnittene, kalte Butter geben. Mit einer Prise Salz würzen. Die Zutaten mit den Händen zerbröseln. Nun das Olivenöl und das Wasser dazugeben und alles schnell zu einem glatten Teig verarbeiten. Wichtig ist, dass die Zutaten schnell verarbeitet werden, damit die Zutaten nicht zu warm werden. Sonst kann der Teig zu fest beim Backen werden. Zu einer Kugel formen und eingepackt mindestens eine Stunde im Kühlschrank ruhen lassen.
Die Wildkräuter für die Füllung fein hacken. Die Sahne mit den Eiern, dem Knoblauch und Salz in einen hohen Mixbecher geben und mit den Kräutern aufmixen. Wer mag, gibt geriebenen Bergkäse an die Eier-Sahne-Mischung.
Den Backofen auf 180 Grad Celsius Ober- und Unterhitze vorheizen. Den Teig aus dem Kühlschrank nehmen und passend auf die Form ausrollen. In eine Quicheform geben und mehrmals mit einer Gabel einstechen. Mit getrockneten Erbsen etwa 15 Minuten blind backen. Er soll etwas Farbe annehmen und schön knusprig werden. Aus dem Ofen nehmen, die Erbsen entfernen und anschließend die Füllung vorsichtig eingießen. Nun die Tarte noch einmal für 20 bis 30 Minuten in den Backofen geben.
Dazu passt ein knackiger Salat. Die Kräutertarte schmeckt sowohl warm als auch kalt.
Tipp: Wer keine Wildkräuter zur Hand hat, kann stattdessen auch Karottengrün und Radieschenblätter als Einlage in der Eier-Sahne-Mischung verwenden. Diese sollten allerdings Bio-Qualität haben und sehr frisch sein. So ist sichergestellt, dass sie nicht mit Spritzmitteln behandelt wurden.













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