Steinacher Freibad zählt 82.000 Badegäste
"Bombenwetter und Bombenzahlen"

Das Haslacher Freibad hat gegenüber dem Vorjahr, 25.000 mehr Besucher zu verzeichnen.
  • Das Haslacher Freibad hat gegenüber dem Vorjahr, 25.000 mehr Besucher zu verzeichnen.
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  • hochgeladen von Marthe Roth

Ortenau (ro). Die Freibadsaison neigt sich dem Ende. Einige Bäder, wie die in Nordrach, Oberharmersbach und Biberach sind bereits seit Sonntag geschlossen, andere haben ihre Öffnungszeiten nochmal verlängert. Was alle Schwimmbadbetreiber in diesem Jahr eint, ist: Sie sind vollstens zufrieden mit dem Verlauf der Freibadsaison.
In Steinach freut man sich besonders: "Bombenwetter, Bombenstimmung, Bombenzahlen!", sagt Betriebsleiter Andreas Kienzle. "Wir hatten so viel Besucher wie noch nie, Dauerkartenbesitzer wie noch nie und Einnahmen wie noch nie", sagt Kienzle sichtlich erfreut. Grund für den starken Besucherandrang ist unter anderem das geschlossene Bad in Hausach gewesen. "Es kamen dadurch mehr Wolfacher und Hausacher zu uns", berichtet der Betriebsleiter. Insgesamt zählte man bis jetzt 82.000 Besucher. Im vergangen Jahr kamen 72.000 Menschen ins Steinacher Bad. Vorübergehend schließen musste man trotz der hohen Besucherzahlen nie. Die Öffnungszeiten wurden um eine Woche bis Sonntag, 16. September, verlängert.

Unfallfreie Saison

Ähnlich begeistert ist man im Familienbad in Zell am Harmersbach. Dort zählte man im vergangenen Jahr 80.500 Besucher, in diesem Jahr sind es über 91.000 Badegäste gewesen. "So viel Besucher haben wir noch nie gehabt", sagt der Betriebsleiter Volker Werthwein. "Es gab keine größeren Vorfälle, mal abgesehen von einem allergischen Bienenstich ist aber alles gut gegangen. Wir sind sehr zufrieden", berichtet Werthwein mit einem breiten Grinsen im Gesicht. In Zell am Harmersbach endet die Saison am Donnerstag, 13. September.
Auch Sybille Golla, die Verantwortliche des Freibades Oberharmersbach ist zufrieden mit der Saison. Zahlen gibt es zwar noch keine, aber es kamen mehr Besucher als in den Jahren davor. Sie betont, dass die Gemeinde Oberharmersbach nur ein kleines Familienbad hat, das nicht zu vergleichen ist mit den Freizeitbädern in Zell oder Haslach.
Der Bademeister in Hornberg, Wolfgang Streng, verhing während dieser Saison sogar für zwei Stunden einen Besucherstopp, weil kurzweilig zirka 1.800 Menschen da waren, aber nur zwei Bademeister. "Da muss man handeln", sagt Streng konsequent. Zwar kann man noch nicht die endgültigen Zahlen ermitteln, aber auch in Hornberg gab es weit mehr Besucher als in den vergangenen Jahren. Das mag an dem guten Wetter gelegen haben, aber auch an der Neugierde der Menschen, sich das neue Bad mal genauer anzuschauen. Außerdem betont auch Streng, dass viele Hausacher nach Hornberg gekommen sind, weil das Schwimmbad dort gerade umgebaut wird. Und weil das Wetter noch so gut ist, hat das Hornberger Freibad bis Freitag, 14. September, geöffnet, allerdings mit verkürzten Öffnungszeiten. Diese sind jetzt von 11 bis 18.30 Uhr.

Haslach zählt die meisten Besucher

Das Schwimmbad in Hofstetten lässt am Samstag, 15. September, das Wasser aus den Becken. Zu den Besucherzahlen in Hofstetten gibt es keine Statistik. Aber auch hier versichert Bademeister Franz Schmid, dass diese Saison "eine der besten war, die wir je hatten."
In Haslach zählte man in diesem Jahr mit 127.000 Besuchern die meisten Badegäste im Kinzigtal. Hier sind es nochmal 25.000 Menschen mehr als im vergangenen Jahr gewesen. Dies liegt nach Hans-Peter Falk von den Stadtwerken Haslach an den besucherfreundlichen Öffnungszeiten des Bades und an dem geschlossenen Schwimmbad in Hausach. Das Haslacher Bad schließt voraussichtlich am Sonntag, 16. September, um 20 Uhr, "bei sehr gutem Wetter bleibt das Bad sogar noch zwei bis drei Tage länger geöffnet", so Falk.
Auch im Biberacher Freibad lief alles sehr gut und unfallfrei ab. Hier sind die Besucherzahlen laut Betriebsleiter Dirk Weise von 55.000 in 2017 auf 75.000 Badegäste in diesem Jahr gestiegen. Nur in Nordrach sind die Zahlen gleich geblieben. Silvia Schwarz, Leiterin des Freibades, erklärt dies mit den Öffnungszeiten von nur 13 bis 19 Uhr. Auch hätten sie nicht genug Personal gehabt, um andere Öffnungszeiten anbieten zu können.

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