Ausschuss für Umwelt und Technik
Buslinie 7231 soll weiterhin fahren
Ortenau (st) Die sogenannte Südspange zwischen Rust, Ringsheim und Ettenheim soll auch künftig verkehren. Der Ausschuss für Umwelt und Technik hat über die Weiterführung beraten und empfiehlt dem Kreistag, das Busangebot in optimierter Form dauerhaft in den öffentlichen Nahverkehr des Ortenaukreises zu übernehmen, informiert eine Pressemitteilung.
Verdichtung
Wie Landrat Thorsten Erny bei der Einführung in das Thema erklärte, wurde die Südspange im Juni 2024 nach längerer Vorbereitung in eine zweijährige Erprobungsphase gestartet. Ziel war es, die bestehende Buslinie durch zusätzliche Fahrten zu verdichten und damit die Anbindung zwischen den Gemeinden sowie an den Europa-Park und den Bahnhof Ringsheim zu verbessern.
Die Bilanz fällt positiv aus: Im Jahr 2025 nutzten durchschnittlich rund 6.900 Fahrgäste pro Monat das zusätzliche Angebot. Damit hat sich die Südspange in der zweijährigen Testphase bewährt und wird gut angenommen. Finanziert wurde das Projekt während der Erprobungsphase je zur Hälfte vom Ortenaukreis sowie vom Europa-Park und den beteiligten Kommunen Ettenheim, Ringsheim und Rust. Die aktuelle Vereinbarung läuft zum 30. April 2026 aus.
Fahrplan
Um die Kosten im Rahmen zu halten, hat die Kreisverwaltung gemeinsam mit dem Verkehrsunternehmen einen angepassten Fahrplan erarbeitet. Künftig sollen in den Wintermonaten einzelne weniger stark nachgefragte Fahrten zwischen Rust und Ringsheim entfallen. Auch zwischen Ringsheim und Ettenheim werden ganzjährig einige Fahrten reduziert.
Pendler sowie Schüler bleiben weiterhin gut angebunden. Auch für Freizeitfahrten – etwa zum Europa-Park oder zur Wasserwelt Rulantica – stehen ausreichend Verbindungen für einen Halb- oder Ganztagesbesuch zur Verfügung. Die Anbindung an die Bahn in Ringsheim bleibt bestehen. In einzelnen Fällen kann es jedoch zu etwas längeren Wartezeiten kommen.
Mit dem optimierten Fahrplan rechnet die Verwaltung im Jahr 2026 mit Produktionskosten von rund 546.000 Euro. Für die Jahre 2027 und 2028 werden – unter Berücksichtigung erwarteter Kostensteigerungen – 579.000 Euro beziehungsweise 613.000 Euro veranschlagt.
Der Kreistag wird im Rahmen der Haushaltsberatungen 2027/2028 über die Bereitstellung der entsprechenden Mittel entscheiden.











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