Beruflichen Schulen im Ortenaukreis
Schulsozialarbeit nimmt konkrete Form an

Vertreter des Schul- und Jugendhilfeträgers trafen sich zur offiziellen Unterzeichnung der Kooperationsvereinbarung zur Schulsozialarbeit mit den Schulleitern der kreiseigenen Beruflichen Schulen im Landratsamt.
  • Vertreter des Schul- und Jugendhilfeträgers trafen sich zur offiziellen Unterzeichnung der Kooperationsvereinbarung zur Schulsozialarbeit mit den Schulleitern der kreiseigenen Beruflichen Schulen im Landratsamt.
  • Foto: LRA
  • hochgeladen von Anne-Marie Glaser

Ortneau (st). Um die Schulsozialarbeit an den elf kreiseigenen Beruflichen Schulen des Ortenaukreises einzurichten und bestmöglich miteinander zu verzahnen, haben die Schulsozialarbeiter des Landratsamts und Vertreter der Bildungseinrichtungen eine gemeinsame Konzeption erarbeitet. Zur offiziellen Unterzeichnung der dazugehörigen Kooperationsvereinbarungen trafen sich Vertreter des Schulträgers und des Jugendhilfeträgers mit den Schulleitern im Landratsamt. Auf Beschluss des Kultur- und Bildungsausschusses des Kreistags wird die Schulsozialarbeit an allen Beruflichen Schulen und Sonderpädagogische Bildungs- und Beratungszentren in der Trägerschaft des Ortenaukreises seit Herbst 2017 stufenweise eingeführt. Ab dem Schuljahr 2019/20 haben dann rund 13.000 Schüler Zugang zu diesem Unterstützungsangebot.

Gesellschaftliche Veränderung

„Die Schulsozialarbeit ist ein wichtiger Baustein des Kinder- und Jugendhilfesystems des Ortenaukreis. Sie trägt den gesellschaftlichen Veränderungen Rechnung und hat sich gerade in den letzten Jahren als wirksames Bindeglied zwischen Schule und Jugendhilfe erwiesen“, erläutert Sozialdezernent Georg Benz. Ziel sei es, soziale Benachteiligungen auszugleichen und individuelle Problemlagen besser zu bewältigen, um den jungen Menschen letztlich einen erfolgreichen Schulabschluss und die Eingliederung in die Arbeitswelt und in die Gesellschaft zu ermöglichen.

Mobbing und Sucht

Als gemeinsames Ziel sieht die Konzeption vor, junge Menschen in der eigenverantwortlichen Gestaltung ihrer schulischen und sozialen Bezüge zu unterstützen sowie ihre persönliche, soziale und berufliche Identität zu entwickeln. Die unterzeichneten, individuellen Kooperationsvereinbarungen für jeden Schulstandort berücksichtigen die spezifischen Rahmenbedingungen vor Ort. So werden beispielsweise unterschiedliche Präventionsangebote zu Themen wie Mobbing, Sucht oder soziale Kompetenz ebenso angeboten, wie Unterstützungsangebote zur Entwicklung von persönlicher Lebenskompetenz und Module zur Berufsorientierung und für die Bewerbungsphase.

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