Sparkassen Haslach-Zell und Gengenbach
Mögliche Fusion wird geprüft

Mittlerer Schwarzwald (st). Die Träger der Sparkasse Haslach-Zell und der Sparkasse Gengenbach führenzur Zeit Gespräche mit dem Ziel, die beiden Sparkassen gemeinsam in
die Zukunft zu führen. „Die ersten Untersuchungen zu einer möglichen Fusion
der beiden Sparkassen zeigen, dass eine gemeinsame Sparkasse viele
Vorteile hätte und beide Häuser damit besser für die Zukunft gerüstet wären,
als sie es alleine sind“, so die Vorsitzenden der beiden Verwaltungsräte,
Gengenbachs Bürgermeister Thorsten Erny und der Bürgermeister von
Haslach, Philipp Saar. „Mit einer Fusion kann die erfolgreiche Marktpräsenz
der beiden Sparkassen noch weiter ausgebaut werden. Durch die Bündelung
der in beiden Häusern vorhandenen Kompetenzen können darüber
hinaus neue Geschäftsfelder erschlossen werden. Dies führt zu einer weiteren
Stärkung der Sparkasse und deren Verwurzelung im einheitlichen Wirtschaftsraum
des Kinzigtals. Gleichzeitig können die, auch in Zukunft weiter
steigenden Anforderungen der Bankenaufsicht und der Bankenregulierung
besser bewältigt werden.“

Für Kunden würde sich wenig ändern

Die Sparkasse Gengenbach zählt mit einer Bilanzsumme von 485 MillionenEuro zu den kleineren Sparkassen in Baden-Württemberg. Die Sparkasse
Haslach-Zell ist mit 1,1 Milliarden Euro mehr als doppelt so groß. Beide Häuser
stehen vor den Herausforderungen der zahlreichen Vorschriften und der
Minuszinspolitik der Europäischen Zentralbank. Daher ist jetzt ein optimaler
Zeitpunkt für einen Zusammenschluss der beiden Sparkassen.
„Für die Kunden beider Sparkassen wird sich durch eine Fusion
wenig ändern“, betonen die Bürgermeister Saar und Erny. „Ihre Sparkasse
ist weiterhin zuverlässig für sie da und die persönlichen Ansprechpartner bleiben erhalten. Zusätzlich steht für die Kunden eine noch größere Beratungskompetenz zur Verfügung.“
Die fusionierte Sparkasse hätte dann rund 270 Mitarbeiter.
Aktuell werden gemeinsam die weiteren Schritte für eine erfolgreiche Fusionvorbereitet. Die beiden Sparkassen werden dabei von Experten des
Sparkassenverbands Baden-Württemberg beraten. „Bei beiden Sparkassen
besteht kein Zwang zu einer Fusion“, betonen die beiden Bürgermeister,
„aber die Vorteile eines Zusammenschlusses von zwei starken Häusern zu
einer größeren Einheit liegen klar auf der Hand und überzeugen uns.“

Autor:

Anne-Marie Glaser aus Offenburg

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