Breitbandausbau über Gemeindegrenzen hinweg
Die Datenautobahn führt bald auch durch Seebach

Im Bereich Schönbüch, obere Markteichstraße wurde der Spatenstich für Seebach Datenautobahn vollzogen: Markus Benkeser (von links), Markus Hecht, Udo Kimmig, Marco Merkel, Helmut Schuppert, Georg Friedmann, Karl-Wilhelm Schmälzle, Martin Haibt, Thomas Knapp, Bürgermeister Reinhard Schmälzle, Patrick Fallert, Wendelin Börsig, Markus Bruder, Bürgermeisterin Sonja Schuchter, Alfons Schnurr, Markus Brügel, Ferdinand Sehlinger, Hannes Bruder, Elke Lamm.
  • Im Bereich Schönbüch, obere Markteichstraße wurde der Spatenstich für Seebach Datenautobahn vollzogen: Markus Benkeser (von links), Markus Hecht, Udo Kimmig, Marco Merkel, Helmut Schuppert, Georg Friedmann, Karl-Wilhelm Schmälzle, Martin Haibt, Thomas Knapp, Bürgermeister Reinhard Schmälzle, Patrick Fallert, Wendelin Börsig, Markus Bruder, Bürgermeisterin Sonja Schuchter, Alfons Schnurr, Markus Brügel, Ferdinand Sehlinger, Hannes Bruder, Elke Lamm.
  • Foto: Berthold Gallinat
  • hochgeladen von Sebastian Thomas

Achern (gat). Der Ausbau für das Glasfasernetz in Seebach ist gewissermaßen überm Berg. Die Firma Josef Schnell beginnt im Bereich Schönbüch, obere Markteichstraße das Leerrohr für die Backboneleitung hinunter in den Ort zu legen.

Dafür erfolgte auf dem Gelände des Anwesens Bruder/Lamm der offizielle Spatenstich für den Hauptstrang der Glasfaserleitung nach Seebach. Im Bereich Schönbüch, obere Markteichstraße treffen die Gemarkungsgrenzen von Sasbachwalden und Seebach aufeinander. Daher ist dort der kommunale Übergabepunkt für die Backboneleitung des Interkommunalen Zusammenschlusses Breitband Mittelbaden (IKZ).

Die Geschichte der Datenautobahn in den Kommunen

Vor zwei Jahren hatten die Kommunen Bühl, Lauf, Lichtenau, Ottersweier, Rheinmünster, Sasbach, Sasbachwalden, Seebach und der Zweckverband Söllingen im genannten IKZ den Ausbau eines umfassenden Breitbandnetzes gestartet. Seebachs Backbone-Trasse knüpft an die von Lauf an, die Gemeinde Sasbachwalden gab im Januar vor zwei Jahren die Zusage zur Durchleitung der Backbone-Trasse.

Seebach will den Ausbau seines Glasfasernetzes in drei Abschnitten vollziehen. Der erste Abschnitt umfasst den Netzausbau hinein nach Seebach sowie die Mitverlegung Achert, Schwarzenkopf und Tannenteich mit einem Kostenaufwand von fast 1,8 Millionen Euro. Das Land Baden-Württemberg hat dafür bereits einen Zuschuss von knapp 710.000 Euro gewährt. Über diesen Bauabschnitt werden über 130 Hausanschlüsse gelegt.

Millionen für den Breitbandausbau

Der zweite Bauabschnitt umfasst den Bereich Kirchberg, Kleineck, Wildenberg mit rund 250 Hausanschlüssen. Dafür sind Kosten von fast 1,5 Millionen Euro veranschlagt. Am 20. September wurde beim Land der Zuschussantrag in Höhe von ungefähr 720.000 Euro eingereicht.

Der dritte Bauabschnitt mit rund 100 Hausanschlüssen versorgt den Bereich Hinterseebach, als Kosten sind über 1,7 Millionen Euro kalkuliert. Auch an dieser Stelle ist am 20. September beim Land ein Förderantrag eingereicht worden: Dieser beläuft sich wie schon beim Antrag zum zweiten Bauabschnitt bei ungefähr 720.000 Euro.

Offizieller Spatenstich erfolgt

Bürgermeister Reinhard Schmälzle und Amtskollegin Sonja Schuchter mit Stellvertreter Markus Bruder und Ehemann Wolfgang Schuchter aus Sasbachwalden, Seebacher Gemeinderäte, Vertreter des IKZ sowie der Stadtwerke Bühl, Vertreter der Firma Schnell und der Seebacher Baufirma Fallert nahmen am offiziellen Spatenstich teil. „Wir denken, dass wir noch in diesem Jahr mit dem Ausbau der Datenautobahn tief im Ortsteil Grimmerswald stehen, vielleicht gelingt es sogar bis in Richtung Ortsmitte,“ gab Bürgermeister Reinhard Schmälzle seiner Hoffnung Ausdruck.

Ob das gelingt sah er wesentlich von zwei Faktoren abhängig. Zum einen, wie zügig das Einpflügen des Leerrohrs in das Gelände möglich ist, zum anderen, wie bald der Winter in Seebach einzieht und die Verlegungsarbeiten unterbindet. Reinhard Schmälzle dankte seiner Amtskollegin Sonja Schuchter für den Lückenschluss nach Lauf und informierte, dass umgekehrt die interkommunale Zusammenarbeit auf dem Sektor Wasseranschluss umgesetzt wurde.

Projekt schweißt Kommunen zusammen

Markus Benkeser, Koordinator des IKZ, gab Auskunft über das gesamte Breitbandprojekt Mittelbaden. „Es rollt jetzt richtig, das Netz ist bereits sehr eng zusammengewachsen. Insgesamt haben wir seit Beginn des Projekts 34 Zuschussanträge über eine Summe von 28 Millionen Euro gestellt, 22 weitere Anträge werden folgen", sagte Benkeser. Die Teilnehmer seien zu einer festen Einheit zusammengewachsen und zusammen werde man alle Hürden meistern.

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