Christoph Kolckhorst hat den Triathlon für sich entdeckt

Kolckhorst beim Iron Man in Köln. Gemeinsam mit seinen Vereinskollegen organisiert der Triathlet das 23. Mountainbike-Rennen um den Renchtal-Pokal, das am 3. Oktober in Bad Peterstal stattfinden wird.  | Foto: Foto: privat
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  • Kolckhorst beim Iron Man in Köln. Gemeinsam mit seinen Vereinskollegen organisiert der Triathlet das 23. Mountainbike-Rennen um den Renchtal-Pokal, das am 3. Oktober in Bad Peterstal stattfinden wird.
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Bad Peterstal. Stress bei der Arbeit, keine Entlastung und parallel dazu private Probleme: das war
Christoph Kolckkorsts Weg zum Triathlon. „Ich war unzufrieden mit
meinem Körper, mit meinem Ich. Teilweise war ich sehr unausgeglichen,
aggressiv, unmotiviert, ideenlos, lustlos.“ Symptome eines beginnenden
Burnout, so Kolckhorst.

„Ich wollte eine Veränderung, einen anderen Sinn finden. So habe ich mit dem Laufen angefangen und meldete
mich damals als Nichtmitglied bei den Triathleten zu meinem ersten
Marathon beim Hessentag in Oberursel an. Danach folgten weitere
Marathonläufe von Basel bis Mallorca“, erzählt Kolckhorst. Da man jedoch
immer oder oft alleine trainiere, wünschte er sich doch ab und zu ein
paar Trainingskollegen So kam er über eine gute Freundin an den
Triathlon in Bad Peterstal.

„Wenn der Spaß und die Leidenschaft riesig sind, was du eigentlich nur verstehen kannst, wenn du einen Triathlon geschafft hast und alle Gefühle der Welt überkommen dich auf
einmal“, antwortet er auf die Frage, was die Freude an diesem Sport
ausmache. Dazu komme das geniale Team, bei dem es nicht darum geht der
Beste zu sein, sondern dazuzugehören und gemeinsam etwas zu unternehmen.
Jeder Tag an dem trainiert werden kann sei ein Höhepunkt, und jeder
Moment kostbar: „Natürlich war die Langdistanz in Köln mit das Beste,
was mir passieren konnte.“

Viel Ehrgeiz, gesunden Menschenverstand, Spaß am Training und am Wettbewerb, brauche man, um ein erfolgreicher Triathlet zu werden. „Es darf nicht um das Gewinnen
gehen sondern um den Spaß, dann hast du gewonnen. Ein gewisser Hang zur
Leidensfähigkeit gehört noch dazu. Es kann wehtun…“ Das Gefühl seinen
Körper sehr intensiv wahrzunehmen,  mache seine Sportart besonders. „Die
Abwechslung bei den unterschiedlichen Bewegungsabläufen, der Reiz, sich
immer wieder zu steigern, immer weiter und verrückter.“

Seinen Körper und seine Seele in Einklang zu bringen, war und ist für Kolkhorst
wichtig. Und: „gesund bleiben.“ Sein Ziel: So viele
Triathlon-Wettbewerbe, wie möglich zu schaffen – überall in der Welt.

Autor: Matthias Stenzel

Kolckhorst beim Iron Man in Köln. Gemeinsam mit seinen Vereinskollegen organisiert der Triathlet das 23. Mountainbike-Rennen um den Renchtal-Pokal, das am 3. Oktober in Bad Peterstal stattfinden wird.  | Foto: Foto: privat
Kolckhorsts größte Erfolge: Ironman Cologne 226 Kilometer im Jahr 2012: 3,8 Kilometer schwimmen, 180 Kilometer radeln, 42,195 Kilometer laufen.

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