Hellere Straßenbeleuchtung spart auch Geld
"Dunkle Ecken sollten mit neuem Licht verschwinden"

Bürgern ist die Ausleuchtung des Bahnhofsplatzes und der Tramhaltestelle besonders wichtig, weiß die Stadt Kehl.
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  • hochgeladen von Rembert Graf Kerssenbrock

Ortenau (als). Bis zu 40 Prozent des Stromverbrauchs von Kommunen entfallen nach Angaben der Deutschen Energie-Agentur alleine auf die Straßenbeleuchtung. Neben Energie- und damit Kosteneinsparungen sollen auch sogenannte Angsträume durch eine bessere Ausstrahlung während der Dunkelheit bgeseitigt werden.

Der Rheinauer Gemeinderat hatte bereits im Jahre 2012 einstimmig einen Auftrag zur Umrüstung der Straßenbeleuchtung durch den Einsatz von sogenannten LED-Leuchten vergeben und somit schon sehr früh auf die neue Technik für alte Straßenleuchten umgestellt. Die Stadtverwaltung Rheinau hatt die Stadtteile Honau, Diersheim, Rheinbischofsheim und Freistett mit neuer LED-Technik ausgerüstet. Die Zielsetzung, die Leuchtqualität in Rheinau zu verbessern, sei erreicht worden. Zudem seien 60 Prozent CO2 durch die Umrüstung auf den Energiesparlampen eingespart.

Erst jüngst hat die Stadt Kehl die Ausleuchtung des Bahnhofsumfelds verbessert. Die Technik mittels der moderneren und leistungsfähigeren Leuchtmittel sollen die weiten Flächen des Bahnhofvorplatzes bis hin zur Tramhaltestelle, den P&R-Parkplatz sowie die Fahrrad- und Taxistände sichtbarer und damit auch sicherer machen. In den bisher unbeleuchteten Ecken sorgen zusätzliche Lampen, die in den kommenden Wochen installiert werden für besseres und helleres Licht. "Die bestehenden Masten auf dem Bahnhofsvorplatz werden sukzessiv mit moderneren und leistungsfähigeren Leuchtkörpern ausgestattet“, kündigt Michael Görlitz vom städtischen Bereich Tiefbau an.

Auch die Beleuchtung zwischen dem ehemaligen Busbahnhof und dem Bahnhofsvorplatz sowie bei der dortigen Ausfahrt auf die B28 werde verbessert. „Zudem ist geplant, in Richtung P&R-Parkplatz hin zwei Lichtstelen aufzustellen, um die Lücke zwischen der Parkplatz- und der Unterführungsbeleuchtung zu schließen“, erklärte Görlitz. Ergänzend dazu seien vier neue Masten bestellt worden, die entlang der B28 für ein gleichmäßiges flächendeckendes Beleuchtungsbild sorgen sollen. Außerdem habe man die Beleuchtung der Fahrradüberdachungen wieder aktiviert. "Vielen Bürgern war wichtig, dass die Fußgängerquerung zur Tramhaltestelle beleuchtet wird“, berichtet Görlitz. Um schnellstmöglich Abhilfe zu schaffen, sei eine temporäre Vorrichtung angebracht worden, deren Licht auch die Fahrbahn der B28 beleuchte. „Dunkle Ecken am Kehler Bahnhof sollte es damit bald nicht mehr geben“, hofft Görlitz.

Ein Ziel des Kehler Klimaschutzkonzeptes ist, alle Leuchten nach und nach auf LED-Technik umzurüsten. In Marlen wurden als Teil eines Pilotprojekts 74 Straßenlaternen auf den neuesten Stand der Technik gebracht. Im Laufe des Jahres sollen alle 1.700 Quecksilberlampen auf LED-Technologie umgerüstet werden. „Zusammengerechnet können durch die Umrüstung jedes Jahr 262 Tonnen an CO2 Treibhausgasemissionen vermieden werden“, erklärte Baubürgermeister Harald Krapp. Neben den 1.700 Quecksilberlampen beleuchten noch 3.600 sogenannte Natriumdampflampen die Kehler Straßen. Sie werden modernisiert, wenn sie ihre Lebensdauer überschritten haben.

Bereits im Jahre 2014 stellte die Gemeinde Willstätt auf die neue LED-Technik in allen Ortsteilen um. Man ist dort ist diesem Zeitraum mit der Ausleuchtung auch dunklerer Ortschaftsbereiche sehr zufrieden. Zudem habe die Gemeinde mit den neuen Leuchten jährlich über 75 Prozent Energie eingespart, so Bauamtsleiter Clemens Schönle. Bei der Auswahl des Lampentyps entschied sich der Willstätter Gemeinderat für ein in der Ausleuchtung effizientes und flexibles Modell. So sorgt Licht für mehr Sicherheit und passt zudem gut in das Ortsbild. „Diese Aufgabe ist erfüllt,“ so die Willstätter Verwaltung.

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