Polizeibehörde und Feuerwehr in Kehl
Durchsagen zu Corona-Regeln

Mit Lautsprecherdurchsagen patrouilliert die Kehler Polizeibehörde durch die Innenstadt.
  • Mit Lautsprecherdurchsagen patrouilliert die Kehler Polizeibehörde durch die Innenstadt.
  • Foto: rek
  • hochgeladen von Rembert Graf Kerssenbrock

Kehl (st). Weil sich Verstöße gegen die Maskenpflicht sowie gegen das Abstandsgebot häufen, wollen Polizeibehörde und Feuerwehr die Bevölkerung nun mit öffentlichen Durchsagen sensibilisieren. Mit einem Fahrzeug der Feuerwehr bringt der kommunale Ordnungsdienst aktuelle Corona-Regelungen und Vorschriften zu Gehör. Zweimal täglich soll der Kleinbus durch die Innenstadt rollen, sowie am Bahnhofsvorplatz, Tram-Haltestellen und an den Supermärkten an der Straßburger Straße vorbeifahren.

Polizeibehörde am Megaphon

Bei der ersten Fahrt am Mittwoch, 14. Oktober, um 11 Uhr, drehen sich viele Passanten in der City überrascht herum, als ein rot-weißer Kleinbus der Feuerwehr im Schritttempo an ihnen vorbeirollt. Mit einem Funkgerät in der Hand erinnert der Leiter der Polizeibehörde, Nico Tim Glöckner, vom Beifahrersitz aus die umstehenden Fußgänger per Durchsage daran: In Gaststätten, Vergnügungsstätten und Einzelhandelsgeschäften gelten weiterhin Maskenpflicht und 1,50 Meter Mindestabstand. Bei Verstößen droht ein Bußgeld.

Die Botschaft schallt nicht nur durch die Innenstadt, auch an den Tram-Haltestellen, im Bahnhofsumfeld sowie in der Nähe der großen Supermarktketten ist sie zu vernehmen. „Die Corona-Gefahrenlage ist so akut, dass wir uns zu diesem Schritt entschieden haben“, erklärt Nico Tim Glöckner, Leiter der städtischen Polizeibehörde. Die Resonanz empfindet er als überwiegend positiv: Unterwegs begegnen ihm immer wieder Fußgänger, die anerkennend zunicken und ihm den Daumen hoch zeigen. „Die Leute finden das gut“, resümiert er. Überraschte Anrufe erreichen zudem das Rathaus. Bürger erkundigen sich, was denn da durchgesagt wird und ob die Informationen auch in französischer Sprache durchgegeben werden können.

Geplant ist, zweimal täglich solche Fahrten durch die Stadt zu machen. Unterstützt wird die Polizeibehörde dabei von der Kehler Feuerwehr. „Nahezu alle unsere Fahrzeuge sind in der Lage, solche Durchsagen zu machen. Im Ernstfall können wir somit das Stadtgebiet innerhalb von einer Stunde informieren“, erläutert der Feuerwehrkommandant Viktor Liehr.

Autor:

Rembert Graf Kerssenbrock aus Kehl

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