Polizei und Kommunen reagieren mit weiteren Maßnahmen
Einschränkungen von Grenze bis Rathaus

Auch Fußgänger werden an verschiedenen Stellen abgefangen und streng kontrolliert.
  • Auch Fußgänger werden an verschiedenen Stellen abgefangen und streng kontrolliert.
  • Foto: Stadt Kehl
  • hochgeladen von Rembert Graf Kerssenbrock

Kehl/Rheinau/Willstätt (rek). An den Ortenauer Grenzübergängen finden weiterhin strenge Kontrollen bei der Einreise statt. Die Tram fährt seit Dienstag nicht mehr, die Landespolizei unterstützt die Bundespolizei bei den Kontrollen, auch im TGV. Ohne triftigen Grund folgt die Abweisung.

Offen ist die Grenze ohne Beschränkungen nur für den Warenverkehr sowie Berufspendler. Wer aus dem Großraum Straßburg zum Arbeiten einreisen möchte, braucht ab sofort einen Passierschein. Das Formular, das die Arbeitgeber ausfüllen müssen, steht etwa auf der Homepage der Stadt Kehl zum Herunterladen bereit oder wird von der Stadt Rheinau verschickt. Nach dem Ausfüllen und dem Zurücksenden ist es – versehen mit dem Dienstsiegel der Kommune – gültig.

Die Stadt Kehl hat sämtliche städtischen Einrichtungen wie Mediathek und Kulturhaus geschlossen, das betrifft auf die Tourist-Info. Natürlich auch die Rathäuser. Bürger können sich an die Zentrale unter Telefon 07851/880 oder per E-Mail wenden. Die Sitzung des Kehler Gemeinderats, die für den heutigen Mittwoch geplant war, ist am Dienstag doch noch abgesagt.

In Rheinaus Rathäusern sind Kundenbesuche, insbesondere dem Bürgerbüro in Freistett, ab sofort nur nach vorheriger Terminvereinbarung möglich. Zudem sind die Dienstleistungen in den Ortsverwaltungen eingeschränkt. Auch in Willstätt wird so verfahren, um den Besucherverkehr auf ein zwingend erforderliches Maß zu beschränken. Anliegen sind zuvor telefonisch unter 07852/430 oder per Mail an die Gemeindeverwaltung zu richten.

Auch das Kino Center Kehl ist geschlossen seit Dienstag. "Auf einer Seite muss alles getan werden, um die Ausbreitung von Corona zu verhindern. Auf der anderen Seite ist man im Kino sicher", erklärt Kino-Chef Joachim Junghans. Man könne die Tickets online kaufen und zu seinem Nachbar zwei oder drei Plätze freihalten. "Vielleicht bringt die Krise auch etwas Positives", so Junghans und hofft bald wieder öffnen zu können. Vereinzelte Händler auf dem Kehler Wochenmarkt klagen, dass sie rund 70 Prozent weniger Kunden verzeichnen. Das Gute: Wochenmärkte bleiben geöffnet.

Autor:

Rembert Graf Kerssenbrock aus Kehl

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