145.000 Besucher beim Kehler Messdi
Eisheilige trübten die Stimmung

Rund 145 000 Gäste feierten beim Messdi – unter anderem zur Musik der „The Beatles Revival Band“. | Foto: Stadt Kehl
  • Rund 145 000 Gäste feierten beim Messdi – unter anderem zur Musik der „The Beatles Revival Band“.
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  • hochgeladen von Christina Großheim

Kehl (st) Wetterbedingt zählte der Kehler Messdi weniger Besucher als im Vorjahr. Von Himmelfahrt bis Sonntag feierten nach Angaben der Stadt Kehl rund 145.000 Gäste das größte Volksfest der Ortenau. Im vergangenen Jahr waren es noch mehr als 195.000. Dennoch fällt das Resümee der Organisatoren überwiegend positiv aus. Das Team um Wirtschaftsförderer Christoph Hodapp, Veranstaltungsleiterin Antje Lenz und Marah Hoffmann blickt zurück auf vier von Feierlaune geprägte Tage.

Kühle Temperaturen

„Insbesondere am Donnerstag und Freitag hat uns das Wetter einen Strich durch die Planung gemacht“, berichtet Antje Lenz. Das haben ihr auch die Aussteller zurückgemeldet. An den ersten beiden Messdi-Abenden hat sich die Fußgängerzone mit den sinkenden Temperaturen geleert. Zwar war das Nachholkonzert der deutschen Ska-Band „The Busters“ auf der Hafenbühne neben der Friedenskirche gut besucht. Allerdings zog es die Besucher nach Konzertende nicht an die verschiedenen Stände, sondern ins Warme. Den darauffolgenden Samstag sowie den verkaufsoffenen Sonntag bezeichnet Antje Lenz als „sehr gut“. Die Besucherzahlen bewegten sich in etwa auf dem Vorjahresniveau. Der Samstagabend hatte zudem mit der Beatles-Revival-Band auf der Hauptbühne, der Kehler Kultband „RestRisiko“ auf der Kulturbühne sowie der "Santana"-Coverband „The White Horse Latin Band“ auf der Hafenbühne gleich mehrere musikalische Höhepunkte zu bieten. „Die Vielfalt der Bands ist bei den Besucherinnen und Besuchern sehr gut angekommen“, berichtet Antje Lenz. „Für nahezu jede und jeden gab es einen Auftritt, der ihrem oder seinem Musikgeschmack entsprach.“
Insgesamt bewies laut der Stadt das Organisationsteam mit der Programmauswahl ein glückliches Händchen. Auch die Aufführungen der Vereine am Donnerstagmittag zogen viel Publikum, erinnert sich Antje Lenz. Auf der Hauptbühne zeigten die Tänzer des Twirling-Tanzsportvereins ebenso ihr Können wie die Athleten der Kehler Turnerschaft, die Prinzengarde aus Leutesheim und die Mitglieder des Vereins Zumba Gold. „Es gab nichts, das das Publikum nicht wollte“, zeigt sich Antje Lenz mit der Programmauswahl zufrieden. Das zeigte sich auch an den Rückmeldungen der Besucher. Als Kritikpunkt wurde an das Team der Kehl Marketing herangetragen, dass der Messdi-Sonntag bereits um 18 Uhr endete. „Viele Gäste hätten gerne darüber hinaus weitergefeiert, da am Sonntag das Wetter gestimmt hat“, sagt Antje Lenz.

Ruhig und friedlich

Bis auf kleinere Einsätze des Rettungsdiensts blieb der Messdi überwiegend ruhig und friedlich. „Zu größeren Zwischenfällen ist es an den vier Tagen nicht gekommen“, berichtet Antje Lenz. Das meldete auch der kommunale Ordnungsdienst zurück. „Unser Sicherheitskonzept hat gut funktioniert.“ Gleichzeitig dankt sie den Einsatzkräften des KOD, der Feuerwehr und des Deutschen Roten Kreuzes, die dafür sorgten, dass die Sicherheitsbilanz entsprechend ruhig und friedlich ausfiel. „Ohne sie und die vielen anderen Helfer und Unterstützer wäre der Messdi einfach nicht möglich gewesen“, betont die Veranstaltungsleiterin. Das gilt auch für die rund 25 Sponsorinnen und Sponsoren.
Getreu der Devise „Nach dem Messdi ist vor dem Messdi“ macht sich das Organisationsteam bereits erste Gedanken dazu, wie das ortenauweit größte Volksfest im kommenden Jahr aussehen könnte. „Schon während des Messdi haben wir zahlreiche Vorschläge für Bands erhalten, die wir für das nächste Mal einladen sollen“, sagt Antje Lenz.

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