Für alle Kehler und Grenzpendler
Kehl bietet kostenlose Corona-Schnelltests

Bisher war das Schnellttestzentrum in einem Abrollbehälter der Feuerwehr Mitarbeitenden der Stadt Kehl vorbehalten. In der Stadthalle können sich vom 18. Februar alle Kehlerinnen und Kehler sowie Pendlerinnen und Pendler kostenlos testen lassen.
  • Bisher war das Schnellttestzentrum in einem Abrollbehälter der Feuerwehr Mitarbeitenden der Stadt Kehl vorbehalten. In der Stadthalle können sich vom 18. Februar alle Kehlerinnen und Kehler sowie Pendlerinnen und Pendler kostenlos testen lassen.
  • Foto: Stadt Kehl
  • hochgeladen von Rembert Graf Kerssenbrock

Kehl (st). Die Stadt Kehl wird in der Stadthalle ein Corona-Schnelltestzentrum einrichten, wo sich von Donnerstag, 18. Februar, an Kehler sowie Grenzpendler zu bestimmten Zeiten kostenlos testen lassen können. Die Antigen-Schnelltests werden von geschultem Personal vorgenommen; die Ergebnisse liegen bereits wenige Minuten später vor.

"Testen bedeutet, die Bevölkerung zu schützen"

Wenn Schulen und Kindertageseinrichtungen wieder öffnen und sich gleichzeitig die Virusmutationen ausbreiten, wird, ist sich Oberbürgermeister Toni Vetrano sicher, der Bedarf an Corona-Schnelltests sprunghaft zu nehmen. Lockerungen bedeuten für den OB, dass mehr getestet werden muss und „testen bedeutet, die Bevölkerung zu schützen“, erklärt Toni Vetrano, warum sich die Stadt entschlossen hat, mit eigenen Mitteln dazu beizutragen, die Testkapazitäten unter der Regie von Feuerwehrkommandant Viktor Liehr zu erhöhen. Darüber hinaus können Ärzte in Kehl rund 200 Schnelltests pro Tag, also 1.000 pro Woche, anbieten. Auch einige Apotheken bieten Antigentests an. Außerdem ist die Stadt Kehl mit der Stadt Straßburg im Kontakt: Auch hier wird darüber nachgedacht, im Falle einer engmaschigen Testpflicht für Grenzpendler ein Testzentrum im Rheinhafenviertel einzurichten.

Schnellteststation der Feuerwehr

Bereits seit November betreibt die Feuerwehr auf dem Gelände der Kehler Wache in einem Abrollbehälter eine Schnellteststation. Dort konnten sich Mitarbeitende der Stadt testen lassen, wenn sie unvermeidliche Termine mit mehreren Personen wahrnehmen mussten, leichte Erkältungssymptome aufwiesen oder aber Kontaktperson zwei eines mit dem Corona-Virus-Infizierten waren. Auch in der Notbetreuung eingesetzte Erzieherinnen und Erzieher konnten sich von geschulten Feuerwehrangehörigen testen lassen.

Im Hinblick auf die am 22. Februar bevorstehende Öffnung von Grundschulen und Kindertageseinrichtungen und womöglich weitere Lockerungen „möchten wir das Angebot für alle Kehler öffnen“, erklärt Oberbürgermeister Toni Vetrano. Auch Kehler Unternehmen sollen ihre Mitarbeitenden testen lassen können. Bei einer Blitzumfrage der Stadtmarketing- und Wirtschaftsförderungs-GmbH haben vier größere Betriebe allein einen Testbedarf für 550 Grenzpendler angemeldet, die in der Produktion beschäftigt sind und daher nicht im Homeoffice arbeiten können. Reagiert haben auch 26 kleinere Firmen, die jeweils bis zu zehn Mitarbeitende von der französischen Rheinseite beschäftigen, die nicht von zu Hause aus tätig werden können. Die Umfrage läuft noch; es handelt sich um einen Zwischenstand. Andere große Arbeitgeber in Kehl testen ihre Mitarbeitenden bereits in Eigenregie.

Schnelltestzentrum in der Stadthalle

Das Schnelltestzentrum wird in der Stadthalle aufgebaut, weil dort leicht unterschiedliche Bereiche eingerichtet werden können: ein Eingangsbereich zur Registrierung der Testwilligen, ein Wartebereich mit ausreichend großen Abständen, ein Testraum und ein weiterer Raum, in dem die Getesteten auf ihr Ergebnis warten können. Die Bereiche sind barrierefrei erreichbar, Toiletten sind vorhanden, das Bus-Rendezvous und die Tramhaltestelle sind nur wenige Meter entfernt.

Tests montags, donnerstags und samstags

Starten soll das Schnelltestzentrum zunächst mit Öffnungszeiten an drei Tagen: Getestet wird montags von 8 bis 12 Uhr, donnerstags von 15 bis 18 Uhr und samstags von 10 bis 14 Uhr. Testen werden nur geschulte Angehörige der Feuerwehr und des DRK. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, weshalb mit Wartezeiten zu rechnen ist.

Wichtige Hinweise:

  • Bei den Schnelltests handelt es sich um sogenannte Antigen-Tests, die eine Momentaufnahme darstellen. Ein negativer Antigen-Test rechtfertigt keine Vernachlässigung von Hygiene- oder Abstandsregeln. Wer ein positives Testergebnis erhält, muss sich unverzüglich in Quarantäne begeben und einen PCR-Test vornehmen lassen. Zudem wird das Gesundheitsamt über das positive Ergebnis informiert.
  • Wer sich krank fühlt oder über Corona typische Symptome klagt, wird gebeten den Hausarzt zu kontaktieren und ist verpflichtet, sich in Quarantäne zu begeben. Personen mit Krankheitssymptomen können im städtischen Testzentrum nicht getestet werden.
  • Der Zutritt zur Stadthalle ist nur mit einer FFP2-Maske möglich.
  • Bei der Registrierung muss der Personalausweis zur Erfassung der Wohnadresse vorgelegt werden. Grenzpendler bringen die vom Arbeitgeber ausgefüllte Bescheinigung mit: www.kvbw-admin.de/api/download.php?id=3854
  • Für Beschäftigte von Schulen und Kitas ist ebenfalls eine Bestätigung des Arbeitgebers vorzulegen.
  • Die Kosten für die Tests trägt die Stadt Kehl. Weil im Schnelltestzentrum viele freiwillige Helfer für die Gesundheit ihrer Mitbürger Dienst tun, ist im Stadthallen-Foyer ein Spendenkässchen aufgestellt.
Autor:

Rembert Graf Kerssenbrock aus Kehl

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