Abwärme der Stahlwerke für Haushalte
Neue Kooperation zwischen Kehl und Straßburg?
- Die Badischen Stahlwerke stehen im Mittelpunkt einer Kooperation für die Nutzung von Abwärme.
- Foto: BSW
- hochgeladen von Rembert Graf Kerssenbrock
Kehl (st). Die technische Möglichkeit besteht: Mit der Abwärme der Badischen Stahlwerke könnte nicht nur das Pelletwerk BK Bioenergie im Kehler Hafen versorgt werden, sondern auch 4.500 Haushalte in Straßburg.
45 Gigawattstunden pro Jahr könnten durch einen sogenannten Düker durch den Rhein nach Frankreich exportiert werden. Das hat eine vom baden-württembergischen Ministerium für Umwelt und Energiewirtschaft in Auftrag gegebene Machbarkeitsstudie gezeigt. Am Mittwoch, 13. Februar, haben sich Vertreter dieses Ministeriums, des Bundeswirtschaftsministeriums, der Deutsch-französischen Energieplattform und der Badischen Stahlwerke zusammen mit dem Präsidenten der Eurométropole de Strasbourg, Robert Herrmann, und dem Kehler Oberbürgermeister Toni Vetrano getroffen, um über die Umsetzung des ambitionierten Projekts zu sprechen.
Bereits in zwei Monaten möchte man im gleichen Kreis erneut zusammen kommen, um die noch offenen Fragen zu klären. Allem voran gilt es nun, die Kooperationsform zu finden, welche die Finanzierung, die Realisierung und den Betrieb eines künftigen grenzüberschreitenden Wärmenetzes erlaubt.Neue Kooperation zwischen Kehl und Straßburg?








Sie möchten kommentieren?
Sie möchten zur Diskussion beitragen? Melden Sie sich an, um Kommentare zu verfassen.