Manfred Lenz kommt aus Westfalen
Neuer Geschäftsführer beim DRK-Kreisverband Kehl

Manfred Lenz

Kehl. Manfred Lenz ist neuer Geschäftsführer des Kreisverbandes Kehl des Deutschen Roten Kreuzes (DRK). Nach dem plötzlichen Tod von Alfred Armbruster Ende Januar war der Kehler Kreisverband gezwungen, einen neuen Kreisgeschäftsführer zu suchen. Erfahrungen hat er unter anderem als Geschäftsführer beim DRK-Kreisverband Grevenbroich in Nordrhein-Westfalen gesammelt.

Manfred Lenz (41) hat seine Aufgabe Anfang September im Kreisverband Kehl des Roten Kreuzes angetreten: Er ist für ein Team von rund 60 Haupt- und 400 Ehrenamtlichen zuständig. Die ersten Wochen am neuen Arbeitsplatz in der Kanzmattstraße direkt neben dem Ortenau Klinikum Kehl liegen hinter ihm.

Er ist ein gebürtiger Westfale. "Ich bin in Lippstadt geboren", erzählt Manfred Lenz, der seine neue Wohnung in Kehl bezieht. Bereits in Lippstadt kam er zum Roten Kreuz – "als Zivildienstleistender, ich war dort in der ambulanten Pflege tätig". Später wurde er Rettungssanitäter, rückte zu Einsätzen aus. "Mich interessiert die Nähe zu Menschen", sagt Lenz.

Sein beruflicher Lebensweg startete aber zunächst in einem anderen Bereich: "Nach der Fachhochschulreife habe ich Industriekaufmann gelernt und später Betriebswirtschaft studiert", schildert Lenz. Mehrere Stationen folgten: In Stuttgart beispielsweise war er Verwaltungsleiter im Rettungsdienst, in Köln Sachgebietsleiter für Katastrophenschutz und in Düsseldorf arbeitete Manfred Lenz als Sachgebietsleiter für die Verwaltung der DRK-Landesschule Nordrhein. In der Rettungsdienstschule nehmen jährlich rund 1.000 Menschen an Lehrgängen teil.

Nun ist Manfred Lenz für den Kreisverband Kehl mit 22 Ortsvereinen mit 60 Mitarbeitern und 400 Ehrenamtlichen zuständig, stellvertretende Vorsitzende ist Brigitta Ließ. "Eine gute Verbindung meiner betriebswirtschaftlichen Kenntnisse und den verschiedenen Sozialbereichen des Roten Kreuzes", sagt der 41-Jährige über seine neue Aufgabe.

Das Angebot des Kreisverbandes soll weiter ausgebaut werden. "Die Nachfrage in den sozialen Bereichen wird angesichts der Bevölkerungsentwicklung steigen", sagt Lenz. "Der neue Geschäftsführer soll nach wie vor das Ehren- und Hauptamt in Einklang bringen und sich dafür engagieren, dass die Helfer bleiben und sogar neue hinzukommen", hatte die stellvertretende Kreisverbandsvorsitzende Brigitta Ließ bei der Begrüßung am neuen Arbeitsplatz erklärt.

Privat unterhält der 41-Jährige noch Kontakte in seine Geburtsregion Westfalen. "Ich spiele dort als Percussionist in mehreren Gruppen", erzählt Lenz. Das Repertoire am Schlagzeug reicht von Klassik bis zur Marschmusik.

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