Pflanzaktion in Kork
Schmetterlingsgarten für epilepsiekranke Kinder

Heike Boomgaarden (v. l.), Katja Hasskarl und Greta sind stolz auf die Pflanzung.
  • Heike Boomgaarden (v. l.), Katja Hasskarl und Greta sind stolz auf die Pflanzung.
  • Foto: Diakonie Kork
  • hochgeladen von Daniela Santo

Kehl-Kork (st). In einer gemeinsamen Pflanzaktion legten Greta Hasskarl und Heike Boomgaarden, Diplom Gartenbauingenieurin und bekannt als Pflanzendoktorin aus Radio und TV, einen Schmetterlingsgarten in der Diakonie Kork an. Schmetterlingspflanzen wie Echinacea (Sonnenhut), niedrigwachsender Sommerflieder und Wiesensalbei ergänzen jetzt den Sinnes- und Erlebnisgarten des Epilepsiezentrums. Schmetterlingspflanzen, die auch von Bienen und Insekten sehr geschätzt werden, wirken dem Artensterben entgegen und sind so ein kleiner, aber wichtiger Beitrag im Kampf gegen den Klimawandel.

Sinnes- und Erlebnisgarten

Der Sinnes- und Erlebnisgarten befindet sich unmittelbarer Nähe zur Epilepsieklinik für Kinder und Jugendliche der Diakonie Kork und ist daher vor allem für Patientenkinder wie Greta und ihre Eltern ein beliebter Aufenthaltsort. Mit seinem reichhaltigen Angebot an Beeren, Kräutern, dem Barfußpfad oder der Rollstuhlwippe bietet er Anregungen für alle Sinne. Auch Katja Hasskarl, die Mutter von Greta, geht häufig mit ihren beiden Kindern in den Garten, wenn Greta zur Behandlung in Kork ist. Obwohl die Pflanzaktion über mehrere Stunden dauerte und das Wetter an dem Tag kühl war, machte Greta begeistert mit. „Ich bin sehr stolz auf Greta, weil nichts davon selbstverständlich ist. Sie ist ein Kind mit mehrfachen Beeinträchtigungen und einem Asperger-Syndrom, so dass sich Gretas Welt zur unseren sehr unterscheidet“, sagt Katja Hasskarl im Anschluss an die Aktion.

Epilepsiezentrum

In der Klinik für Kinder und Jugendliche des Epilepsiezentrums Kork werden jährlich etwa 1.000 Patienten stationär und 1.800 ambulant behandelt. Es handelt sich dabei einerseits um Säuglinge, Kindergartenkinder und Schüler ohne andere Beeinträchtigungen als die Anfälle. Andererseits kommt Epilepsie aber auch häufig bei jungen Menschen mit zusätzlichen neurologischen und psychosozialen Problemen wie Zerebralparese oder geistiger Behinderung vor. Wichtig ist es, dass jedem Kind und Jugendlichen ein umfassendes Behandlungskonzept unter Berücksichtigung der verschiedenen Lebensbereiche wie Epilepsie, Ernährung, Schlaf, Teilhabe in Kindergarten und Schule, Verhalten und Entwicklung zugutekommt.

Die Pflanzaktion fand im Rahmen einer Förderung der Kinderhilfsaktion Herzenssache von SWR, SR und Sparda-Bank statt. Der Film, der an dem Tag gedreht wurde, wird am Freitag, den 20. August, in der SWR-Sendung „Kaffee oder Tee“ ausgestrahlt.

Autor:

Daniela Santo aus Lahr

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