Stadt Kehl würdigt Ehrenamt
Viele Einsätze der Feuerwehr

Die Geehrten mit Feuerwehrkommandant Viktor Liehr (l.) und Oberbürgermeister Toni Vetrano (Dritter von rechts)
  • Die Geehrten mit Feuerwehrkommandant Viktor Liehr (l.) und Oberbürgermeister Toni Vetrano (Dritter von rechts)
  • Foto: Stadt Kehl
  • hochgeladen von Rembert Graf Kerssenbrock

Kehl (st). Für 15 bis 24 Jahre aktiven Feuerwehrdienst, bei dem „eine Gefährdung von Leben und Gesundheit nie völlig ausgeschlossen werden kann“, wie Oberbürgermeister Toni Vetrano formulierte, haben 36 Feuerwehrmänner und -frauen der Kehler Feuerwehr das Feuerwehrehrenzeichen in Bronze erhalten.

Auszeichnungen für Viktor Liehr und Kollegen

Zwei Feuerwehrmännern wurde darüber hinaus für ihren besonderen Einsatz die Ehrenmedaille Silber des Landesfeuerwehrverbandes verliehen. Weil Feuerwehrkommandant Viktor Liehr mit 22 Dienstjahren selbst zu den Geehrten zählte, wurden die Urkunden und Ehrenzeichen von Vetrano, dem Vorsitzenden des Kreisfeuerwehrverbandes Michael Wegel sowie dem stellvertretenden Feuerwehrkommandanten Roland Walter überreicht.

„365 Tage im Jahr, sieben Tage in der Woche und 24 Stunden am Tag sind die Männer und Frauen der Kehler Feuerwehr zur Stelle, wenn man sie braucht – dieser Einsatz ist nicht selbstverständlich“, betonte der OB in seiner Ansprache. Eine leistungsfähige Feuerwehr sei die einzige kommunale Pflichtaufgabe, die vorrangig auf ehrenamtlicher Mitgliedschaft aufgebaut und betrieben werde. Darum sei schon alleine die Bereitschaft, der Feuerwehr zu dienen, eine Ehrung wert.

„Die Belastung ist enorm, umso dankbarer bin ich für euren zuverlässigen Dienst“, lobte auch Feuerwehrkommandant Viktor Liehr den Einsatz seiner Kameradinnen und Kameraden. Mit insgesamt 488 Einsätzen sei die Kehler Feuerwehr in diesem Jahr so häufig ausgerückt wie noch nie – und das ohne Unwetter ohne Großbrände. Gedankt wurde aber nicht nur den aktiven Mitgliedern der Feuerwehr – auch ihre Partner und Familien waren zur Feierstunde geladen, weil „ohne deren Unterstützung unsere Arbeit so nicht möglich wäre“, wie Viktor Liehr betonte.

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