Stella-Sofie Mankowski
Mit Meistertitel und großem Herz für Pferde

Stella-Sofie Mankowski ist nicht nur leidenschaftliche Reiterin, sondern auch sehr erfolgreich. Vor allem ist die Jugendliche aber eine echte Pferdenärrin. Sie verbringt einfach gerne Zeit mit ihrem Pony Genti und will, dass es sich wohlfühlt. | Foto: Michael Bode
2Bilder
  • Stella-Sofie Mankowski ist nicht nur leidenschaftliche Reiterin, sondern auch sehr erfolgreich. Vor allem ist die Jugendliche aber eine echte Pferdenärrin. Sie verbringt einfach gerne Zeit mit ihrem Pony Genti und will, dass es sich wohlfühlt.
  • Foto: Michael Bode
  • hochgeladen von Anne-Marie Glaser

Kehl (ag) Sie konnte noch nicht laufen, da saß Stella-Sofie Mankowski schon jauchzend bei ihrer Mama vorne mit auf dem Sattel. Jeder sah, wie viel Freude das Baby auf dem Rücken des Pferdes hatte. Aber wer hätte damals schon geahnt, dass hier eine spätere polnische Meisterin in der Pony-Dressur glücklich lacht. Und bei der FEI European Championship for Ponies kürzlich in Le Mans qualifizierte sich die heute 16-Jährige für den Finaltag und erreichte Platz 15.
"Mama ist selbst keine Turniere geritten, hatte aber immer Pferde", erzählt Stella-Sofie Mankowski, die sowohl die deutsche als auch die polnische Staatsangehörigkeit hat und von allen nur Stella genannt wird. Jeden Tag war die Mutter im Stall und oft nahm sie ihre Tochter mit. Was ist Stellas erste eigene Erinnerung ans Reiten? "Wie meine Mutter Nero mit mir an der Leine führte", erzählt die Schülerin mit einem Lächeln. Nero war ein großes Pferd – zu groß für die kleine Stella damals und auch noch, als sie schon in der Grundschule war. Bevor die Eltern ihr jedoch ein eigenes Pony kauften, wollten sie erst einmal sehen, ob es dem Mädchen wirklich ernst mit dem Reitsport war.

Sie hatte Spaß am Sport, Talent und Ehrgeiz

War sie sieben oder schon acht Jahre alt? Das weiß die erfolgreiche Sportlerin heute gar nicht mehr so genau. Woran sie sich aber noch sehr gut erinnert, das ist ihr großer Wunsch damals, an Turnieren teilzunehmen. Der Reiterverein in Schutterwald hatte nicht nur geeignete Ponys für ihre Altersklasse, sondern bot ebenfalls Reitstunden an. Bald erkannte die Trainerin, dass Stella nicht nur großen Spaß an dem Sport, sondern auch Talent und Ehrgeiz hat. Vor allem aber ist die Kehlerin eine echte Pferdenärrin: "Das sind Tiere zum Liebhaben."
Heute ist sie stolze Besitzerin von Genti, wie sie ihr Turnierpony mit dem offiziellen Namen Assenmachers Gentleman NRW liebevoll ruft. Zahara gehört ihrer Mutter. Mit ihr gelang es Stella, sich für den Landeskader Baden-Württemberg zu qualifizieren. Doch je mehr die Reiterin ihre Leistung steigern konnte, desto größer wurden die Anforderungen an das Turnierpony. Beide Tiere liegen ihr sehr am Herzen: "Meine Ponys sind für mich wie Familienmitglieder."
Wer sportlich erfolgreich sein möchte, braucht Disziplin. "Auch bei mir gibt es Tage, an denen ich mich überwinden muss", gibt Stella offen zu. "Meistens fühle ich mich danach auch besser, wenn ich meiner Faulheit nicht nachgegeben habe." Zumal die Kehlerin weiß, dass Genti auf sie wartet. Dabei geht es nicht nur um das Training. Oft geht sie mit dem Pony einfach nur an der Leine im Wald spazieren, shampooniert und massiert es. "Mir macht das Freude, weil ich möchte, dass es ihm gut geht", verrät die Gymnasiastin. "Ich komme dabei aber auch selbst runter."

Erst Abitur, dann ein Jahr im Ausland

Schule, Pony, Training – bleibt da noch Zeit für anderes? "Ich lese gerne, höre Musik, treffe mich mit Freunden, gehe ins Kino", erzählt die 16-Jährige lachend. Vergangenes Jahr war sie beim Reitverein Kehl-Sundheim im Jugendvorstand aktiv. Auf Dauer war das dann aber doch viel.
In Sachen Beruf will sich Stella noch nicht festlegen. Bis zum Abitur sind es immerhin noch drei Jahre. Anschließend könnte sie sich ein Auslandsjahr vorstellen, in dem sie mehr über Pferde lernt, danach vielleicht ein Studium. Was eine Profikarriere anbelangt, ist die Jugendliche sehr realistisch: "Wer vom Reitsport leben möchte, muss richtig gut und körperlich sehr belastbar sein." Deshalb findet es Stella-Sofie Mankowski besser, beruflich ein zweites Standbein zu haben. Zumal: "Ich möchte gerne erfolgreich sein. Trotzdem steht der Spaß mit den Pferden für mich im Vordergrund."

 Ihre Favoriten

Vorbilder im Pferdesport:

  • Isabell Werth
  • Cathrin Laudrup-Dufour
  • Jessica von Bredow-Werndl

Lieblingsmusik:

  • Olivia Dean
  • "Coldplay"
  • Taylor Swift
Stella-Sofie Mankowski ist nicht nur leidenschaftliche Reiterin, sondern auch sehr erfolgreich. Vor allem ist die Jugendliche aber eine echte Pferdenärrin. Sie verbringt einfach gerne Zeit mit ihrem Pony Genti und will, dass es sich wohlfühlt. | Foto: Michael Bode
Foto: Michael Bode

Sie möchten kommentieren?

Sie möchten zur Diskussion beitragen? Melden Sie sich an, um Kommentare zu verfassen.

Video einbetten

Es können nur einzelne Videos der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Playlists, Streams oder Übersichtsseiten.

Abbrechen

Karte einbetten

Abbrechen

Social-Media Link einfügen

Es können nur einzelne Beiträge der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Übersichtsseiten.

Abbrechen

Code einbetten

Funktionalität des eingebetteten Codes ohne Gewähr. Bitte Einbettungen für Video, Social, Link und Maps mit dem vom System vorgesehenen Einbettungsfuntkionen vornehmen.
Abbrechen

Beitrag oder Bildergalerie einbetten

Abbrechen

Schnappschuss einbetten

Abbrechen

Veranstaltung oder Bildergalerie einbetten

Abbrechen

Sie möchten selbst beitragen?

Melden Sie sich jetzt kostenlos an, um selbst mit eigenen Inhalten beizutragen.