Vollsperrung Graudenzer Straße verlängert
Kinzigdamm ist Baustraße
Kehl (st) Die Vollsperrung der Graudenzer Straße wird bis voraussichtlich 20. September verlängert, teilt die Stadt Kehl mit. Auch für Fußgänger und Radfahrer gibt es kein Durchkommen: Der Kinzigdamm dient als Baustraße. Die Umleitungsstrecke ist ausgeschildert.
Die Graudenzer Straße ist zwischen der Allensteiner Straße und der Hafenzufahrt Ost voll gesperrt. Autofahrer werden weiterhin über die Hafen- und die Carl-Benz-Straße, am Läger-Parkplatz vorbei, über die Kinzigallee umgeleitet. Dort treffen verschiedene Verkehrsströme zusammen, zu denen unter anderem auch die Tram gehört, deren Bevorrechtigung nicht geändert wurde. Um den Verkehr auf der Umleitungsstrecke zu entzerren, wird an den beiden Knotenpunkten Carl-Benz-Straße/B28/Am Läger und Am Läger/Großherzog-Friedrich-Straße/Kinzigallee weiterhin die Grünphase verlängert. In Abhängigkeit davon wurden auch die Ampeln am City Center und an der Ecke Am Läger/Marktstraße angepasst. Trotz Anpassung der Ampelanlagen und Optimierung der Grünzeiten kann es auf den Umleitungsstrecken dennoch zu kürzeren Rückstaus kommen.
Kinzigdamm keine Alternative für Fuß- und Radverkehr
Für Radfahrer ist eine weiträumige Umfahrung über Neumühl ausgeschildert. Der Radweg am Kinzigdamm dient als Baustraße und ist deshalb gesperrt. Radfahrer aus Auenheim oder Leutesheim kommend empfiehlt es sich, in Auenheim auf den Wirtschaftsweg in Richtung Neumühl auszuweichen. Dieser ist als Radroute ausgeschildert und Teil des Radwegenetzes. Diese Umleitungsstrecke ist rund zwei Kilometer länger als die herkömmliche Verbindung. Das entspricht einem Zeitverlust von zehn Minuten.
Die Vollsperrung umfasst zudem den Gehweg, weshalb dieser von Fußgängern nicht genutzt werden kann. Auch der Kinzigdamm steht für Passanten als Ausweichstrecke nicht zur Verfügung. Fußgänger werden deshalb gebeten, die Graudenzer Straße zu meiden.
Im Anschluss an die Vollsperrung wird die Graudenzer Straße vom 21. September bis 31. Oktober wieder halbseitig gesperrt. Dann greift dieselbe Regelung wie bereits während der halbseitigen Sperrung im Juni: Ampeln regeln, dass die Straße in beide Fahrtrichtungen genutzt werden kann. Fußgänger können dann voraussichtlich auch wieder den Kinzigdamm, jedoch noch nicht den Gehweg, passieren. Radfahrer werden nach wie vor über Neumühl umgeleitet. Die Sperrung soll, wenn alles glatt läuft, am 31. Oktober enden.





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