Fünfte Auflage von „Kunst im Dorf“
Kastelberghalle wird zur Galerie

Noch vor dem Ausbruch von Corona entstand diese Aufnahme im Januar 2020. Es zeigt die ausstellenden Künstler zusammen mit den Mitgliedern des Kulturkreises Ringelbach sowie Ortsvorsteherin Bertel Decker.
  • Noch vor dem Ausbruch von Corona entstand diese Aufnahme im Januar 2020. Es zeigt die ausstellenden Künstler zusammen mit den Mitgliedern des Kulturkreises Ringelbach sowie Ortsvorsteherin Bertel Decker.
  • Foto: Ulrich Reich/Stadt Oberkirch
  • hochgeladen von Matthias Kerber

Oberkirch-Ringelbach (st). Eine schöne Tradition ist es geworden, dass sich die Kastelberghalle in Ringelbach für ein Wochenende in eine einzige Galerie verwandelt. Ursprünglich hätte die fünfte Auflage der Ausstellung bereits im März 2020 stattfinden sollen. Doch wie bei so vielen Veranstaltungen machte die Corona-Pandemie in dem Jahr einen Strich durch die Rechnung. Nun kann hoffentlich die Ausstellung am 12. und 13. Juni unter Beachtung der geltenden Corona-Vorgaben und Einhaltung eines speziellen Hygienekonzepts nachgeholt werden. Die Besucher erwartet an den beiden Tagen jedenfalls ein breites Angebot an Kunst- und Kunsthandwerk.

Breites Spektrum an Arbeiten

Kontinuierlich hat sich das Ausstellungsformat über die Jahre weiterentwickelt. Daran ändert auch Nichts die corona-bedingte Abweichung vom sonst üblichen Zwei-Jahres-Turnus der Reihe. An den beiden Tagen erhält man längst nicht mehr nur einen Einblick in das kreative Schaffen von Einwohnern Ringelbachs oder Oberkirchs. Die Rekordzahl von 17 Ausstellern wird ihre teils speziell für „Kunst im Dorf“ geschaffenen Werke den interessierten Besuchern präsentieren.

In der Vergangenheit kamen an den beiden Öffnungstagen mehr Besucher zu der Ausstellung als Ringelbach Einwohner hat. Ein gutes Zeichen für das Interesse an „Kunst im Dorf“ und eine schöne Anerkennung für die ausstellenden Künstler. Das große Interesse stellt aber die Organisatoren von „Kunst im Dorf“ in diesem Jahr auch vor neue Herausforderungen. Mit einem ausgeklügelten Konzept werden sie dabei den Corona-Auflagen, aber auch dem Besucherinteresse gerecht.

In der Schau wird erneut ein breites Spektrum an künstlerischen Arbeiten gezeigt. So unterschiedlich die künstlerischen Ausdrucksform jeweils sind, so sehr eint die Freude am kreativen Arbeiten und der Wunsch die eigenen Werke nach der pandemie-bedingten Ausstellungspause nun gemeinsam der Öffentlichkeit zu zeigen.

Rekordbeteiligung in diesem Jahr

Die offizielle Eröffnung der Ausstellung durch Oberbürgermeister Matthias Braun findet am 12. Juni vor der Kastelberghalle statt. Die Ausstellung beginnt an dem Samstag um 15 Uhr mit der Vernissage. Die Künstler sind dann anwesend. In diesem Jahr werden 17 Austeller die Ergebnisse ihrer Kreativität den Besuchern vorstellen: Stefan Baumgratz, Josef Braun, Hermann Busam, Michael Ebert, Renate Hildenbrand, Carmen Huber, Adelheid Knörzer-Obert, Eva Köller, Heidi Kunkel, Mareike Roese, Angela Schäck, Hedwig Schweiger, Maria Schwitz, Ursel Spissinger, Irmel Stier, Christoph Widmer und Nathalie Wimmer. Bis 19 Uhr besteht am Samstag die Gelegenheit zum Besuch der Ausstellung. Am Sonntag, 13. Juni, sind Kunstinteressierte in der Zeit von 11 bis 18 Uhr herzlich willkommen. Eine besondere Augenweide bereitet in diesem Jahr Christa Muxel. Sie setzt mit ihren Blumenarrangements bunte Farbtupfer in und vor der Halle. Unterstützung erhält sie dabei von Helga Baumgratz und dem Garten- und Landschaftsbaubetrieb Eugen Huber aus Oberkirch-Haslach.

Corona macht Änderungen notwendig

Die Corona-Pandemie hat zur Absage so mancher Kulturveranstaltung im vergangenen Jahr gesorgt. Der Ausstellung „Kunst im Dorf“ erging es dabei nicht anders. Traditionell findet die Veranstaltung eigentlich alle zwei Jahre im März in der Kastelberghalle in Ringelbach statt. 2020 trat jedoch nur wenige Tage vor dem Ausstellungstermin der erste landesweite Lockdown in Kraft.

Der Kulturkreis Ringelbach, der gemeinsam mit Ortsvorsteherin Bertel Decker, die Ausstellungsreihe organisiert, hat sich durch die kurzfristige Absage aber nicht entmutigen lassen. Stattdessen wurde in der Zwischenzeit ein Konzept erarbeitet, was eine Durchführung der Ausstellung bei einer entsprechenden Sieben-Tage-Inzidenz ermöglicht. Dazu gehören beispielsweise eine maximale Besucherzahl in der Ausstellung und ein Wegesystem mit getrennten Ein- und Ausgängen. Ein Besuch von „Kunst im Dorf“ ist ohne Voranmeldung möglich. Jedoch muss ein tagesaktueller negativer Test-, ein Impf- oder Genesenennachweis vorgelegt werden. Es besteht weiterhin die Pflicht zur Erfassung der Kontaktdaten mittels Formular oder Luca-App sowie zum Tragen einer medizinischen Maske. Die Abstands- und Hygieneregeln gelten weiter.

Das beliebte „Künstler Café“ mit Kaffee und Kuchen kann diesmal nicht stattfinden. Doch niemand muss an dem Wochenende auf ein leckeres Stück Torte oder Kuchen verzichten. Diesmal besteht die Gelegenheit zum Kauf vor Ort und dann kann zuhause der Kuchen gegessen werden.

Autor:

Matthias Kerber aus Offenburg

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