Betreuungsbetrieb aufrechterhalten
Kindergärten verteilten Schnelltests

Rund 1.800 Tests für die kommenden zwei Wochen wurden an die Eltern übergeben.
  • Rund 1.800 Tests für die kommenden zwei Wochen wurden an die Eltern übergeben.
  • Foto: Mathias Benz/Stadt Oberkirch
  • hochgeladen von Matthias Kerber

Oberkirch (st). Seit über einen Jahr wirkt sich die globale Corona-Pandemie auch auf die lokalen Betreuungsangebote aus. Damit diese auch weiterhin angeboten werden können, wurden jetzt für die Kindergartenkinder Schnelltests an deren Eltern beziehungsweise Erziehungsberechtigten verteilt, so die Stadtverwaltung in einer Pressemitteilung. 

Schutz vor Ansteckung hohes Gut

Damit die Betreuungsangebote in den zehn kommunalen und kirchlichen Kindergärten in Oberkirch auch weiterhin aufrechterhalten werden können, sind gemeinsame Anstrengungen zum Schutz vor möglichen Ansteckungen mit dem Corona-Virus zu treffen. „Dabei gilt es die richtige Balance zwischen den Bildungs- und Betreuungsangeboten sowie dem Gesundheitsschutz für alle Beteiligten zu finden“, verdeutlicht Vera Busam, Kindergartenbeauftragte der Großen Kreisstadt, den Spagat, den es dabei zu machen gilt.

Ein wesentlicher Baustein des Vorsorgekonzepts für die Kindergärten sind, neben konsequenter Einhaltung der Gruppentrennung, dabei regelmäßige Schnelltests. „Seit Februar kann sich das Personal in den Kindergärten zweimal die Woche testen lassen.“ Daneben bestand für diese auch schon die Möglichkeit sich gegen Corona impfen zu lassen.

Oberbürgermeister appelliert an Eltern

Doch das aktuelle Impfgeschehen macht deutlich, dass trotz der bislang schon unternommenen Anstrengungen noch verstärkt getestet werden muss. Deshalb sieht die Strategie des Landes vor, zusätzlich auch freiwillig zweimal die Woche die Kindergartenkinder zu testen. „In gemeinsamer Verantwortung bitten wir Sie um Ihre Unterstützung“, richtet sich Oberbürgermeister Matthias Braun an die Eltern der Kindergartenkinder. Man hoffe, mit dieser Vorgehensweise zum gesunden Miteinander in den Kindergärten beizutragen, damit die Einrichtungen möglichst konstant geöffnet bleiben. „Machen Sie von diesem Testangebot für Ihre Kinder regen Gebrauch“, appelliert das Stadtoberhaupt in dem Zusammenhang, damit der eingeschlagene Weg erfolgreich weiterverfolgt werden kann. „Mein Dank geht dabei an alle, welche sich mit großem Einsatz in der Verwaltung und den Einrichtungen für die Umsetzung dieser Teststrategie einsetzen.“

Für die Umsetzung der Teststrategie in Oberkirch wurde ein gemeinsames Vorgehen unter den Kindergartenträgern vereinbart. Die Stadt Oberkirch hat dabei die Beschaffung und Verteilung der Schnelltests übernommen. Für die freiwilligen Tests der Kindergartenkinder wurden sogenannte „3 in 1 – Schnelltests“ angeschafft. Diese können nicht nur im Nasen- beziehungsweise Rachenbereich eingesetzt werden, sondern auch als Lolli-Test im Mund genutzt werden. Die kindgerechte Anwendung als Lolli-Test war bei der Beschaffung wichtig, schreibt die Stadtverwaltung in einer Pressemitteilung. Mit den Schnelltests wird auch ein Merkblatt verteilt, in dem die richtige Anwendung des Schnelltests den Eltern erklärt wird. Diese Woche wurden rund 1.800 Tests für die kommenden zwei Wochen an die Eltern übergeben.

Land und Kommunen tragen die Kosten für die Schnelltests gemeinsam. Ein hoher Anteil wird jedoch von den Städten und Gemeinden getragen. Die Eltern erhalten aber die freiwilligen Schnelltests für ihre Kinder kostenlos zur Verfügung gestellt.

Autor:

Matthias Kerber aus Offenburg

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