Bei Konflikten in befriedeten Bezirken
Oberkirch setzt Stadtjäger ein

Siegfried Geisbauer ist der erste staatlich anerkannte Stadtjäger für die Oberkircher Kernstadt und die Ortsteile.  | Foto: Stadt Kehl
  • Siegfried Geisbauer ist der erste staatlich anerkannte Stadtjäger für die Oberkircher Kernstadt und die Ortsteile.
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  • hochgeladen von Matthias Kerber

Oberkirch (st) Mit Siegfried Geisbauer hat die Stadt Oberkirch zum 1. August 2026 erstmals einen staatlich anerkannten Stadtjäger eingesetzt. Er ist in der Kernstadt und den Ortsteilen Ansprechpartner, wenn Wildtiere in befriedeten Bezirken Konflikte verursachen.

Zu den befriedeten Bezirken zählen insbesondere Wohn- und Gewerbegebiete sowie eingefriedete Grundstücke. Dort ruht die reguläre Jagd. Geisbauer berät Betroffene, beurteilt die jeweilige Situation und empfiehlt geeignete Präventionsmaßnahmen. Jagdliche Maßnahmen kommen nur in Betracht, wenn vorbeugende Schritte keinen Erfolg versprechen oder Gefahren für die öffentliche Sicherheit beziehungsweise durch Tierseuchen abzuwehren sind.

An den Stadtjäger können sich Bürger ebenso wenden wie Betriebe und öffentliche Einrichtungen. Mögliche Fälle betreffen unter anderem Füchse, Marder, Wildgänse, Nutrias, Kaninchen, Rehe oder Wildschweine, die auf Grundstücken, an Gebäuden oder in Siedlungsbereichen Schäden und Beeinträchtigungen verursachen. Eine reguläre Bejagung von Wildtieren in Siedlungsgebieten findet nicht statt.

Siegfried Geisbauer ist bereits als Stadtjäger in mehreren Kommunen tätig, darunter Kehl, Achern, Ettlingen und Hügelsheim. Auch im Stadtgebiet Oberkirch war er bereits mehrfach präventiv im Einsatz.

Wer seine Unterstützung in Anspruch nimmt, trägt die Kosten des jeweiligen Einsatzes. Die Abrechnung erfolgt unmittelbar mit dem Stadtjäger. Eine Kostenübernahme durch die Stadt Oberkirch erfolgt nicht.

Siegfried Geisbauer ist telefonisch unter der Nummer 0174/3310124 oder per E-Mail an stadtjaeger@heumac.de erreichbar. Weitere Informationen gibt es unter badischer-stadtjaeger.de.

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