Leckere Delikatessen zu Weihnachten
Fest der Liebe geht durch den Magen

Ein Teller mit Pasta und frischem Trüffel lässt das Herz der Feinschmecker höher schlagen.
  • Ein Teller mit Pasta und frischem Trüffel lässt das Herz der Feinschmecker höher schlagen.
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  • hochgeladen von Christina Großheim

Ortenau (gro). Der Begriff Delikatessen stammt aus dem Französischen: délicatesse steht für Feingefühl, Zierlichkeit oder Behutsamkeit. In Deutschland wird er bereits seit dem 16. Jahrhundert für erlesene Dinge verwendet. Im Laufe der Jahrhunderte verlegte sich die Bedeutung in den Bereich des Genusses. Delikatessen sind Speisen und Getränke, die durch einen besonderen Wohlgeschmack erfreuen.

Dabei geht es nicht nur um seltene und luxuriöse Lebensmittel wie Hummer, Austern oder Kaviar. Als Delikatesse gelten auch Speisen, die durch ihre Zubereitung einen besonderen Genuss verschaffen. Was eine Delikatesse ist, ist letzten Endes Geschmackssache und vor allen Dingen der Mode unterworfen. Heringe etwa galten früher als Arme-Leute-Essen, je nach Zubereitung zählen sie heute zu den besonderen Fischarten.

Sekt oder Champagner?

Zu Weihnachten wird gerne aus dem Vollen geschöpft. Das beginnt bei den Getränken: Zum Anstoßen wird Sekt oder Champagner bevorzugt. Die Ortenau bietet hervorragende Winzersekte, die es mit so manchem teuren Tropfen aus dem Nachbarland aufnehmen können. Auch bei den Essen begleitenden Weinen wird Wert auf Qualität gelegt. Das gilt ebenfalls für den Digestif, der ein gelungenes Weihnachtsessen erst perfekt macht.

Es gibt Klassiker, die müssen an Weihnachten einfach sein. Dazu gehört auf jeden Fall die Weihnachtsgans, die von Knödeln und Rotkraut begleitet wird. Esskastanien machen die Füllung zu etwas Besonderen. Wer vor der Größe des Gänsebratens kapituliert, der kann auf Hähnchen zugreifen. Die kommen am besten aus der Region und dürfen freilaufend aufwachsen. Auch Wildgerichte fallen völlig zu Recht unter den Begriff Delikatessen. Dabei werden allerdings die besonders feinen Stücke verwendet wie Rehrücken, Hirschfilet oder Wildschweinkeulen. Die Zubereitung macht auf jeden Fall den Unterschied. Getrocknete Steinpilze veredeln die Soße mit ihrem Aroma. Beliebte Begleiter sind Preiselbeeren und Spätzle. Die können, wenn sie denn von Hand gemacht werden, eine Delikatesse sein.

Fisch oder Fleisch?

An Weihnachten wird besonders gerne Lachs, Forelle oder Zander zubereitet. Gerade Lachs und Forellen sind sowohl als Vorspeise als auch als Hauptgang beliebt. Wer sie als Magenöffner einsetzen möchte, der serviert frisch geräucherte Forellenfilets oder fein gebeizten Lachs. Dazu passt eine leicht scharfe Meerrettichsahne hervorragend. Frische Forelle, die auf Müllerin Art zubereitet wird, oder Lachs, der im Ofen zart gegart wurde, schmücken jede Weihnachtstafel.
Aber auch edle Stücke von Schwein oder Rind sind eine beliebte Wahl. Dabei werden sie sowohl kurzgebraten in Form von Steaks oder Medaillons als auch am Stück zubereitet. Mit einem Schweinefilet, das bei niedriger Temperatur im Backofen gegart wurde, kann genauso viel Ehre eingelegt werden wie mit einem Roastbeef am Stück. Dieses traditionelle englische Weihnachtsessen wird mit Yorkshirepudding und Ofenkartoffeln serviert.

Meeresfrüchte sind einfach etwas Besonderes: Ob Muscheln, Austern, Krabben, Garnelen oder vielleicht sogar Hummer, das sind Leckerbissen, die man sich nicht jeden Tag gönnt. Die Zubereitung ist meist einfach, hier kommt es ganz klar auf die Qualität der Zutaten an.

Gemüse oder Pilze?

Es muss aber nicht immer Fisch oder Fleisch sein, um sich etwas Gutes zu tun. Frische Pasta mit feinstem Olivenöl und frisch gehobeltem Trüffel können Feinschmecker mit einem Bissen ins Paradies befördern. Aber auch Steinpilze sind leckere Begleiter zu Nudeln. Auf frisches Gemüse muss auch im Winter niemand verzichten: Wirsing, Rotkohl und Rosenkohl können so raffiniert zubereitet werden, dass auch Skeptiker ihrem Geschmack verfallen.

Auf keinen Fall darf an solchen Tagen das Dessert fehlen. Es soll Menschen geben, für die ist dieser Gang der Wichtigste bei einem Menü. Gut vorbereiten lassen sich gefrorene Nachtische wie Eis, Sorbets oder Parfaits. Schokolade passt gut in die Jahreszeit, die klassischen Weihnachtsgewürze wie Zimt machen so manches Dessert rund. Beliebt sind Klassiker wie Panna Cotta oder Tiramisu, die scheinbar nie aus der Mode kommen. Das gilt ebenso für Crème Brûlée, die oben knackig und unten zart ist. Wer sich ein bisschen etwas traut: Schololadenküchlein mit einem flüssigen Kern machen richtig was her, schmecken unglaublich lecker und sind der perfekte Abschluss für einen weihnachtlichen Schlemmerabend.

Autor:

Christina Großheim aus Offenburg

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