Neue Verkehrsführung in der Rée-Anlage
Ampel an der Unionbrücke

An der Unionbrücke gibt es eine neue Ampel. | Foto: gro
4Bilder

Offenburg (st). Die Umbauarbeiten in der Gustav-Rée-Anlage im Umfeld des neuen Rée Carré in Offenburg sind mittlerweile bis auf geringe Restarbeiten fertiggestellt, teilt die Stadt Offenburg mit. Damit ist nach dem Lindenplatz und der Lange Straße nun der dritte Baustein des Projekts Ostflügel abgeschlossen. Der vierte Baustein, die Steinstraße, soll 2023/24 angegangen werden. Insgesamt wurden in der Gustav-Rée-Anlage mit einem Kostenrahmen von 1,35 Millionen Euro auf rund 3.600 Quadratmetern mehrfarbiges Betonpflaster und auf rund 1.600 Quadratmetern Asphalt eingebaut. Ausgestattet ist die Straße mit Bänken, Fahrradbügeln und Lichtstelen im neuen Standard der Östlichen Innenstadt und 15 neuen Bäumen.

Ein wesentlicher Bestandteil des 2014 vom Gemeinderat beschlossenen Umgestaltungskonzepts zur östlichen Innenstadt war auch die teilweise Neuordnung der möglichen Verkehrsbeziehungen. Mit Abschluss der Bauarbeiten tritt die Neuordnung nun ab dieser Woche in Kraft. Die wesentlichen Änderungen dabei sind die Öffnung der Abfahrtsrampe von der Unionbrücke in die Gustav-Rée-Anlage Richtung Hauptstraße, die Verlängerung der Fußgängerzone über die Wasserstraße hinweg bis zur Gustav-Rée-Anlage - ohne Durchfahrt zur Wasserstraße -, ein Linksfahrgebot aus der Okenstraße in die nördliche Hauptstraße, die Installation einer Signalanlage - Ampelschaltung - am westlichen Knoten der Unionbrücke, um das Abbiegen in die Gustav-Rée-Anlage zu ermöglichen sowie ein Rechtsfahrgebot an der Unionbrücke wenn aus Richtung Gustav-Rée-Anlage kommend. Bis die letzten Restarbeiten in diesem Bereich erledigt sind, kann es von der Gustav-Rée-Anlage in Richtung Unionbrücke vorübergehend noch zu Einschränkungen der Durchfahrt kommen.

Neue Ampel an der Unionbrücke

Mit Öffnung der Gustav-Rée-Anlage geht auch die Ampel an der westlichen Seite der Unionbrücke in Betrieb. Sie regelt den Verkehr zum und vom neuen Stadtquartier Rée Carré. Für die Signalisierung des Teilknotens werden in jeder Zufahrt Signalgeber installiert und eine Fußgängerfurt über die Gustav-Rée-Anlage eingerichtet. Die Verkehrsführung bleibt im Großen und Ganzen erhalten; die Radfahrer können weiterhin den Bürgersteig benutzen, jedoch ist das Abbiegen für Kraftfahrer als auch für Radfahrer aus der Gustav-Rée-Anlage nur noch nach rechts über die Unionbrücke erlaubt.

Sowohl die Bestandsanlage auf der östlichen Seite der Brücke als auch die neue Ampelanlage erhalten Signalgeber mit LED-Technik. Des Weiteren werden der Haupt- und Teilknoten mit Zusatzeinrichtungen für Personen mit Sehbehinderung ausgestattet. Zusätzlich wird der Bordstein im Bereich der neuen Furt abgesenkt, damit die Fahrbahn mit Kinderwagen, Rollator oder Rollstuhl ohne Mühe gequert werden kann. Für die Linienbusse wird eine Busbeschleunigung für die Fahrtrichtung vom und zum ZOB eingerichtet.

Vier verschiedene Signalprogramme

Es werden vier, dem Tagesverlauf angepasste Signalprogramme in Betrieb genommen. Die Freigabezeiten werden dabei verkehrsabhängig geschaltet, dazu werden Anforderungsschleifen im Fahrbahnbelag verlegt oder wo dies nicht möglich ist, Wärmebildkameras installiert.

Zukünftig, nachdem auch die Nachbarampeln mit neuen Signalprogrammen versorgt sind, besteht eine Koordinierung zwischen den Signalanlagen auf der Wilhelmstraße und der Ampel an der Kreuzung Rammersweierstraße/Zeller Straße.
Aus Gründen der Verkehrssicherheit wird die Signalanlage Tag und Nacht in Betrieb gehalten.

Kommentare

online discussion

Sie möchten kommentieren?

Sie möchten zur Diskussion beitragen? Melden Sie sich an, um Kommentare zu verfassen.

add_content

Sie möchten selbst beitragen?

Melden Sie sich jetzt kostenlos an, um selbst mit eigenen Inhalten beizutragen.