Freizeitclub mit behinderten Menschen
Club 82 bietet viel Spaß

Club 82: Teilnehmer einer Italienreise Foto: Club 82
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  • hochgeladen von Anne-Marie Glaser

Haslach (cao). "Bei uns können Menschen mit Lernschwierigkeiten mehr erleben, Freunde treffen, Spaß haben, Neues lernen, Rat suchen und dabei sein. Mehr vom Leben mit dem Club 82", wirbt der Haslacher Verein. Der Club 82 – Freizeitclub mit behinderten Menschen e. V. wurde 1982 von der Lebenshilfe Kinzig-Elztal, damals Lebenshilfe im Kreis Wolfach, gegründet und bietet vor allem Menschen mit einer kognitiven Beeinträchtigung Dienstleistungen an. Dazu gehören eine Beratungsstelle, Reisen, Bildung, Sport, Veranstaltungen, Assistenzdienste, Hilfen für Familien, Inklusion in Kita und Schule sowie Partnervermittlung", zählt Geschäftsführer Helmut Walther auf. Unter anderem sei er Mitglied in der Lebenshilfe, im Paritätischen, bei Special Olympics und Mensch zuerst.

Reiseangebote

"Da wir im Grunde der Freizeitclub der Lebenshilfe Kinzig-Elztal sind, nehmen zu einem großen Teil insbesondere Personen unsere Dienste in Anspruch, die entweder in den Lebenshilfe-Werkstätten tätig sind, in den Wohnhäusern oder dem ambulant betreuten Wohnen der Lebenshilfe wohnen", berichtet Helmut Walther. Allerdings sei besonders bei den Reiseangeboten die überregionale Nachfrage sehr groß. "Bei den Reisen nehmen also auch Menschen mit vorwiegend kognitiver Beeinträchtigung aus ganz Deutschland teil", erklärt er.

Ausflügen oder Hobbygruppen

Für alle Altersklassen sei etwas geboten, "die jüngsten Teilnehmer haben wir in der Kita- und Schulbegleitung, also ab dem Kindergartenalter, die ältesten sind Rentner und Senioren, die an Reisen, Ausflügen oder Hobbygruppen teilnehmen", sagt Walther.

300 ehrenamtliche Helfer

Rund 75 angestellte Mitarbeiter sowie um die 300 ehrenamtliche Helfer seien für den Club 82 tätig. Bei den fachlich qualifizierten Mitarbeitern fänden sich Erzieher, Heilerziehungspfleger, Heilpädagogen, Gesundheitspfleger, Altenpfleger, Sozialpädagogen, Sozialarbeiter, aber auch Physiotherapeuten. Bei den ehrenamtlichen Helfern seien es viele junge Leute, die sich nach oder schon während der Schule beruflich orientieren wollten, eine Ausbildung oder ein Studium begonnen hätten.

Aber auch unter den ehrenamtlichen Helfern seien Fachkräfte zu finden, ebenfalls Personen, die beruflich aufgrund Elternschaft pausierten, aber dennoch in geringem Umfang tätig sein wollten. Allerdings werde es immer schwieriger, Mitarbeiter, insbesondere ehrenamtliche Helfer, zu finden: "Seit Jahren begrenzen wir unser Reiseangebot, weil wir dafür nicht genügend Helfer finden."


Theatergruppe "ECHT"

Neben den Reisen gebe es ein vielfältiges Angebot, unter anderem in der Theatergruppe "ECHT". Dort spielten Menschen mit und ohne Behinderung. Neues und Interessantes lernten die Teilnehmer in den Kursen für Schreiben, Malen, Singen, Basteln, Handwerken oder Kochen. In den Sportgruppen hielten sie sich mit Schwimmen, Reiten, Fußball, Basketball, Kegeln, Gymnastik oder Bewegungsspielen fit. Und dann gebe es noch Ausflüge zu Konzerten, ins Kino, Theater, in den Zoo oder zum Stadtbummel. Die Beratungsstelle stehe bei sozialrechtlichen Fragen, Finanzierungsangelegenheiten, Fragen zur Pflegeversicherung, zum persönlichen Budget zur Seite.

Autor:

Anne-Marie Glaser aus Offenburg

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