Abschied von Rolf Sigg – Einführung von Dietmar Hollederer
Das Amt als Richter mit Herzblut ausgefüllt

Offenburg (st). Der neue Direktor des Amtsgerichts Offenburg, Dietmar Hollederer (51), wurde am Mittwoch in sein Amt eingeführt. In einer Feierstunde im Salmen verabschiedete Christoph Reichert, der Präsident des Landgerichts, Hollederers Amtsvorgänger Rolf Sigg (66), der nach 40 Jahren richterlicher Tätigkeit im April dieses Jahres in den Ruhestand getreten ist. Sigg hatte zuletzt fast elf Jahre das Amtsgericht als Direktor geleitet. In seiner Laudatio hob Reichert hervor, dass Sigg sein Amt „nicht nur in beispielhafter Weise“ ausgefüllt, sondern es „auch mit Herzblut“ getan habe. Er verwies darauf, dass der frühere Direktor sogar seinen Ruhestand hinausgeschoben habe, um die schwierige Aufgabe zu lösen, die Nachlassabteilungen von fünf aufgelösten Notariaten in das Amtsgericht zu integrieren. Rolf Sigg habe sich Zeit seiner Tätigkeit für die Belange der Menschen eingesetzt, für die Bürger und die Mitarbeiter.

Seinem Nachfolger Dietmar Hollederer, der zuvor schon über neun Jahre das Amtsgericht Kehl als Direktor geführt hatte, geht ebenfalls ein guter Ruf voraus. Der gebürtige Bayer durchlief verschiedene Stationen in der Justiz des Landes und wurde unter anderem an der Führungsakademie des Landes fortgebildet. Das sei für Richter ungewöhnlich, so Reichert, aber es zeige seine Flexibilität und das Interesse Hollederers an Verwaltungs- und Führungsaufgaben. Zitiert wurde auch der frühere Landgerichtspräsident Stumpp, der über Hollederer sagte, er zähle „zur jungen Richtergeneration, die das Bild der Justiz positiv nach außen prägen“. Dietmar Hollederer hatte sein Amt am 24. Mai in Offenburg angetreten.

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