Quintusconcilium des ONB tagt
Maulschellenorden für Willi Stächele
- Willi Stächele (MItte) wurde der Maulschellenorden des Quintusconcilium des Ortenauer Narrenbundes verliehen. Auf Bild sind zu sehen (v. l.) Karl Hansert, Silvia Boschert, Rolf Dieter Karl und Ute Raabe-Kothe
- Foto: Jürgen Müller
- hochgeladen von Christina Großheim
Kehl (st) Der hohe Rat der Quintusbruderschaft unter der Leitung von Bruder Quintus Karl Hansert, gleichzeitig Ehrenvizepräsidenten des Ortenauer Narrenbundes (ONB), lud am Donnerstag, 8. Januar, zum Concilium in das Narrenpalais in Kehl, ein. Neben dem Präsidium des ONB und den Ordensträgern, folgten auch laut einer Pressemitteilung zahlreiche Vertreter der anderen Narrenverbänden der Einladung, die das Narrenpalais in eine Fastnachtshochburg verwandelten. Für den musikalischen Rahmen, sorgte Michael Schad aus Kehl-Marlen. Silvia Boschert, Präsidentin des ONB, begrüßte im Duett mit Karl Hansert die angereisten Gäste und führten mit ihrem altbekannten und närrischen Charme durch das Programm.
Neuaufnahmen
Dieter Seifermann aus Ottersweier, Nadja Hatheyer vom Schweizer Fastnachtsverband HEFARI und Thomas Michel aus Oberachern wurden traditionell in die Bruderschaft aufgenommen und durften sich ins Goldene Buch eintragen. Ein weiterer Höhepunkt war der Auftritt von Ehrenpräsident Otto Schnurr als Mummelseegeist, der mit Gesang und einer launischen Rede das närrische Publikum zu unterhalten wusste. Volker Schillinger und Claudia Thau aus Langhurst überzeugten als altes Ehepaar, das den Alltag auf seine ganz eigene Art und Weise Revue passieren ließen. Ein Tanzbeitrag durfte nicht fehlen und Solyani aus Bühlertal, stellte erneut als Tanzmariechen ihr Können unter Beweis. Wie schon seit vielen Jahren wird sie von Michael Barbian trainiert, der auch den neusten Tanz mit ihr einstudiert hat.
Nach all den närrischen Auftritten folgte nun der Höhepunkt der Veranstaltung. Ottmar Schnurr, besser bekannt als Nepomuk der Bruddler, ebenfalls Maulschellenordensträger, hielt die Laudatio für Willi Stächele. Ottmar Schnurr verstand es, mit seinem Humor den ganzen Saal innerhalb von wenigen Sekunden in seinen Bann zu ziehen und diesem würdigen Abend die Krone aufzusetzen. Der Geehrte „Willi Stächele“ war sichtlich gerührt und bedankte sich beim Narrenvolk für die jahrzehntelange Unterstützung und appellierte an die Fastnachter vor Ort, dass das Brauchtum, die Gemeinschaft und auch einfach mal zuhören, ganz wichtig sei. Nach minutenlangem Applaus folgten dann noch zum Abschluss eines gelungenen Abends die „Wurzelbrieler“ von den Waldwurz Albersbösch, die nochmals für Stimmung im Saal sorgten.



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