Edeka Südwest beschäftigt im Jubiläumsjahr über 44.000 Mitarbeiter
Einer der größten Arbeitgeber der Region

Rund 38.000 Artikel auf zirka 4.600 Quadratmetern werden im E-Center Offenburg angeboten.
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  • Rund 38.000 Artikel auf zirka 4.600 Quadratmetern werden im E-Center Offenburg angeboten.
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Offenburg (djä). 90 Jahre Edeka Südwest – die zweitgrößte von sieben Edeka-Regionalgesellschaften in Deutschland ist in der Region fest verwurzelt. Der zweite Teil unserer dreiteiligen Zeitreise führt in die Gegenwart des Unternehmens.
Bei der Gründung 1927 konnte niemand ahnen, dass sich die kleine Genossenschaft 90 Jahre später zu einem Verbund von 500 Mitgliedern mit rund 1.300 Märkten im Geschäftsgebiet entwickeln sollte. Heute erstreckt sich das Absatzgebiet über die Bundesländer Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz, Saarland, den südlichen Teil von Hessen sowie angrenzende Teile Bayerns. Mittelständisch geprägt und genossenschaftlich organisiert besteht Edeka aus drei Stufen: Den selbstständigen Kaufleuten, die als Mitglieder mit ihrer Stimme die Firmenentwicklung mitbestimmen, den sieben Regionalgesellschaften und der Edeka-Zentrale in Hamburg. Rund 1.000 der Märkte im Südwesten werden von selbstständigen Kaufleuten betrieben. Diese Märkte sind nach Verkaufsfläche und der Anzahl der angebotenen Artikel in verschiedene Markttypen gegliedert. Da gibt es mit dem "Nachbarschaftsmarkt" den kleinen Laden im Wohngebiet, aber auch große Verbrauchermärkte und SB-Warenhäuser. Rund 300 Märkte werden von Edeka Südwest in Eigenregie geführt. Dazu gehört auch das E-Center Offenburg in der Wilhelm-Röntgen-Straße. Den selbstständigen Einzelhandel eingeschlossen beschäftigt Edeka Südwest über 44.000 Mitarbeiter. In 26 Ausbildungsberufen und zehn dualen Studiengängen werden rund 2.650 Auszubildende auf ihre berufliche Zukunft vorbereitet. Damit ist Edeka Südwest einer der größten Arbeitgeber und Ausbilder in der Region. Das Unternehmen hat hohe Ansprüche an Qualität und Frische der angebotenen Artikel. "Wir werden an diesem Anspruch gemessen – und lassen uns daran messen", sagt Pressesprecher Christhard Deutscher. Nachhaltigkeit ist fest in der Unternehmensstrategie verankert. Ziel ist es, ökonomische, ökologische und soziale Kriterien miteinander in Einklang zu bringen. So will man beides sichern: den dauerhaften unternehmerischen Erfolg und das Wohl nachkommender Generationen.
Edeka Südwest hat mit den Jahren zahlreiche eigene Produktionsbetriebe aufgebaut. So kann man Einfluss auf das Angebot nehmen und durchgängig hohe Qualität sicherstellen. Fleisch- und Wurstwaren, Schwarzwälder Schinken, Brot und Backwaren, Fisch und Meeresfrüchte, Salate und Marinaden, Mineralwasser und Wein kommen heute aus eigener Produktion. Drei Eigenmarken decken die verschiedenen Kundenwünsche ab. Unter "Gut & Günstig" wird ein Grundsortiment mit rund 1.400 Artikeln zu Discounterpreisen angeboten. Produkte mit dem Edeka-Logo sind ein Differenzierungsangebot zu Markenartikeln anderer Hersteller. Dabei geht es um die Auswahl der Zutaten, die Entwicklung von Rezepturen und die Herstellung bei ausgewählten Lieferanten. Regionale Produkte erkennt der Kunde unter anderem am Logo "Unsere Heimat – echt & gut". Hier stehen Qualität aus der Region, saisonale Verfügbarkeit und kurze Transportwege im Mittelpunkt. Mit diesen Produkten werden zugleich die rund 1.500 teilnehmenden Erzeuger und verarbeitenden Betriebe in der Region unterstützt. Der Kunde soll einkaufen können wie frisch vom Feld. Das wird beispielsweise beim Spargel deutlich. Während der "Spargelzeit" in den deutschen Anbaugebieten wird ausschließlich dieser Spargel in den Märkten angeboten. Einkaufen ist heute weit mehr als nur "Dinge besorgen". Auswahl und Präsentation, das Ambiente im Laden und die freundliche und kompetente Bedienung an der Frischetheke – das alles erwartet der Kunde, wenn er in einem Edeka-Markt einkauft, gleichgültig, wie groß dessen Verkaufsfläche ist. Eine eigene Ladenbauabteilung unterstützt die selbstständigen Kaufleute und die eigenen Regiemärkte. Nicht nur Ästhetik und Funktionalität spielen hier eine Rolle. Es wird nachhaltig geplant, beispielsweise die Energieeffizienz bei Beleuchtung, Klima und Kühltruhen einbezogen – um den eigenen Ansprüchen gerecht zu werden.

Rund 38.000 Artikel auf zirka 4.600 Quadratmetern werden im E-Center Offenburg angeboten.
Täglich wird frische Ware in die Märkte geliefert.
Autor:

Anne-Marie Glaser aus Offenburg

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