Rotary Club Ortenau-Liberty
Generationenprojekt "Young meets Old"
- Präsident Matthias Niemann, Rotary Club Ortenau-Liberty, und Marlen Hund, Ehrenamtskoordiantorin Paul-Gerhardt-Werk
- Foto: Claus Schmiederer
- hochgeladen von Christina Großheim
Offenburg (st) Der Rotary Club Ortenau-Liberty und das Paul-Gerhardt-Werk e.V. haben am 6. Juli 2026 eine Kooperationsvereinbarung für das gemeinsame Projekt „Young meets Old“ unterzeichnet. Die Initiative bringt Jugendliche zwischen 14 und 18 Jahren mit älteren Menschen zusammen und soll regelmäßige Begegnungen in Offenburg und der Region ermöglichen. Ziel ist es, Einsamkeit im Alter zu verringern, junge Menschen für ehrenamtliches Engagement zu gewinnen und den Austausch zwischen den Generationen zu stärken.
Bei „Young meets Old“ verbringen Jugendliche und Senioren gemeinsam Zeit: bei Gesprächen, Besuchen oder kleinen Aktivitäten. Für ältere Menschen entstehen neue Kontakte im Alltag. Die Jugendlichen erhalten Einblicke in Lebensgeschichten, Erfahrungen und Perspektiven einer anderen Generation.
Gegenseitiges Verständnis
„Gerade in einer Zeit, in der sich Generationen im Alltag immer seltener begegnen, möchten wir Räume schaffen, in denen gegenseitiges Verständnis, Respekt und Vertrauen wachsen können“, betont Matthias Niemann, Präsident des Rotary Club Ortenau-Liberty. „'Young meets Old' soll zeigen, wie wertvoll schon einfache Begegnungen sein können – für beide Seiten.“
Das Paul-Gerhardt-Werk übernimmt die Organisation und Begleitung des Projekts. Dazu gehören die Gewinnung und Betreuung der teilnehmenden Jugendlichen sowie die Einbindung der Senioren. Der Rotary Club Ortenau-Liberty unterstützt das Projekt finanziell, unter anderem bei den Ehrenamtspauschalen für die Jugendlichen, und bringt sich in die Weiterentwicklung, Netzwerkarbeit und Öffentlichkeitsarbeit ein.
Ehrenamt stärken
Beide Partner wollen mit dem Projekt ein Angebot aufbauen, das über einzelne Aktionen hinausgeht. „Young meets Old“ soll Begegnungen verstetigen, Ehrenamt stärken und den Zusammenhalt zwischen den Generationen ganz praktisch erlebbar machen.
Mit der Unterzeichnung der Kooperationsvereinbarung ist der offizielle Startschuss gefallen. In den kommenden Monaten sollen die ersten Begegnungen vorbereitet und die teilnehmenden Jugendlichen begleitet werden.









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