Besondere Regeln sind einzuhalten
Kitas öffnen am 29. Juni

Offenburg (st). Die Stadt ist sich mit den kirchlichen Trägern einig: Am 29. Juni werden die Kitas in Offenburg wieder für alle Kinder öffnen. „Bereits in der Gemeinderatssitzung am 25. Mai haben wir an das Land appelliert, möglichst bald wieder die Erlaubnis zum vollen Betrieb unserer Kitas und der Grundschulen zu geben – gemeinsam mit den Verantwortlichen der Kirchen freuen wir uns sehr, dass es nun soweit ist“, so Bürgermeister Hans-Peter Kopp.

Eltern werden informiert

In einem gemeinsamen Brief von zwölf Oberbürgermeistern aus Südbaden an das Kultusministerium hat sich Oberbürgermeister Marco Steffens dafür eingesetzt, dass den Ankündigungen des Landes von Anfang Juni auch Taten folgen. Seit dem 16. Juni ist es nun Gewissheit – die Kitas dürfen ab dem 29. Juni wieder mit ihrem Regelbetrieb starten.
Kommende Woche werden alle Eltern einen Brief und weitere Informationen für ihre jeweilige Einrichtung erhalten, wie der Start am 29. Juni aussehen wird. Denn nach den derzeit gültigen Vorschriften des Landes sind einige Bedingungen zu erfüllen und besondere Regeln einzuhalten. So gelten beispielsweise weiterhin strenge Hygieneauflagen, und Kinder mit Krankheitssymptomen müssen auf jeden Fall zu Hause bleiben. Auch müssen die Kinder in feste Gruppen eingeteilt werden, die sich in der Einrichtung, beim Essen oder im Außenbereich nicht mischen sollen. Glücklicherweise müssen die Kinder sich ansonsten aber an keine Abstandsregelungen halten und keinen Mund-Nasen-Schutz tragen. Für die Erwachsenen in den Einrichtungen, wie Erzieher und Eltern, ist untereinander ein Abstand von 1,5 Metern vorgeschrieben. Schließlich wird es auch feste Regeln für das Bringen und Abholen der Kinder geben müssen.

430 Kinder in Notbetreuung

Derzeit ist bei der Stadt eine Beschlussvorlage in Vorbereitung, mit der dem Gemeinderat vorgeschlagen wird, analog den Monaten April und Mai auch für den Juni allen Eltern die Gebühren zu erlassen, die keine Betreuung in Anspruch nehmen konnten. Schon im Juni waren rund 1.150 Kinder in der Notbetreuung angemeldet und rund 430 Kinder haben die angebotene Halbtagsbetreuung in Anspruch genommen. Damit konnten immerhin fast zwei Drittel der Kinder bereits im Juni mit einem Betreuungsangebot erreicht werden.

Autor:

Matthias Kerber aus Offenburg

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