Im Gespräch mit dem Ortenauten
Leser werden Reporter

Aufmerksamen Nutzern der Homepage www.stadtanzeiger-ortenau.de ist der fröhliche Smiley vielleicht schon aufgefallen. Er kennzeichnet die Ortenauten als Bürgerreporter. Im Interview mit Anne-Marie Glaser verrät der Ortenaut, was es mit ihm auf sich hat.
Ich bin ein bisschen aufgeregt. Es ist nämlich mein erstes Interview mit einem Ortenauten.
Das erstaunt mich nicht. Wir sind ja auch eine ganz neue Einrichtung.
Wird man schon als Ortenaut geboren?
Ganz so einfach ist das leider auch wieder nicht. Allerdings bin ich mir sicher, dass das Ortenautentum vielen im Blut liegt. Trotzdem ist es eine bewusste Entscheidung, Ortenaut werden zu wollen.
Was müssen Interessierte tun, um ein Ortenaut zu werden?
Sie müssen sich registrieren. Dazu gehen sie auf www.stadtanzeiger-ortenau.de. Das ist die Homepage der beiden Wochenzeitungen Stadtanzeiger und Guller. Oben rechts im roten Balken klicken sie dann auf "Registrieren" und füllen die Felder aus. Wer mag, lädt zusätzlich ein Foto von sich hoch und schon ist ein neuer Ortenaut geboren.
Der Name klingt ein bisschen nach einem badischen Space-Cowboy.
Na ja, so ganz verkehrt ist das eigentlich gar nicht. Ortenauten stehen nämlich ein wenig über der üblichen redaktionellen Berichterstattung, denn wir haben einen besonderen Blick auf unsere Heimat und das Geschehen vor Ort. Gleichzeitig stecken wir auch mittendrin. Tatsächlich steht der Name für "Ortenau authentisch". Wir Ortenauer berichten über das, was wir sehen und erleben. Das ist eine ganze Menge und interessiert nämlich auch andere.
Und über was berichten Ortenauten so?
Das ist unterschiedlich. Ich schreiben über Vereins-Aktivitäten, über ärgerliche Baustellen oder lade Schnappschüsse hoch. Das kann ich nach der Registrierung sofort eigenständig machen. Ausgewählte Beiträge werden sogar auf der Facebookseite des Verlags oder in Stadtanzeiger und Guller veröffentlicht. Über einen Abdruck in den Zeitungen entscheidet aber der Verlag. Schließlich sind die Seiten dort endlich.
Dürfen Sie alles veröffentlichen, was Sie interessiert?
Im Prinzip kann ich über alles schreiben, was mich bewegt. Es gibt aber natürlich ein paar Regeln. Beleidigungen sind beispielsweise tabu. Wichtig ist auch, dass ich die Rechte an Bildern und Texten habe. Was ich als Ortenaut beachten muss, steht ganz genau im Verhaltenskodex und in den AGB auf der Homepage.
Ist es denn teuer, ein Ortenaut zu sein?
Die Registrierung und die Veröffentlichungen kosten keinen Cent. Allerdings darf der Beitrag keinem kommerziellen Zweck dienen. Wir Ortenauten sind Reporter, die die Berichterstattung der Redaktion ergänzen. Wer für seine Produkte oder Dienstleistungen werben möchte, kann aber eine Anzeige schalten.
Was können Sie als Ortenaut denn noch so alles machen?
Ich kann Veranstaltungen in den Online-Kalender eintragen und sogar andere Beiträge kommentieren. Das ist eine tolle Sache. Stadtanzeiger-ortenau.de bietet dadurch ein Forum zum gegenseitigen Austausch von Texten, Bildern und Meinungen und zur Diskussion darüber. Außerdem können kostenlose Kleinanzeigen online veröffentlicht werden.
Warum müssen sich Ortenauten namentlich registrieren?
Weil der Verlag wissen möchte, mit wem er es zu tun hat. Aber das ist doch kein Problem. Wir Ortenauten stehen zu unseren Beiträgen. dem Ortenaut Ortenaut

Autor:

Anne-Marie Glaser aus Offenburg

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