Fastnachtsplanung Offenburger Hexen
Narretei nur an der frischen Luft

Auf den Verkauf des Hexengemüses wollen die Offenburger Hexen dieses Jahr nicht verzichten.
  • Auf den Verkauf des Hexengemüses wollen die Offenburger Hexen dieses Jahr nicht verzichten.
  • Foto: Lienert/Offenburger Hexen
  • hochgeladen von Christina Großheim

Offenburg (gro). Kein Hexenball und auch kein Kappe-Obend – auch 2022 wird für die Offenburger Hexen ein Fastnachtsjahr unter besonderen Bedingungen. "Im Moment halten wir noch an den beiden Kuchiobenden am 12. und 19. Februar fest", so Stefan Konprecht, Pressesprecher der Offenburger Narrenzunft. Doch ob diese tatsächlich stattfinden,, stehe in den Sternen. "Deshalb starten wir auch noch nicht mit dem Kartenvorverkauf, wir wollen erst die Entwicklung in Sachen Corona abwarten."

Doch ein wenig Narrentreiben will die Zunft in Offenburg erlebbar machen. Am Samstag, 15. Januar, wird ab 10 Uhr auf dem Offenburger Markt das Fasentspäckle gefüllt mit Schwarzwurst, Bier und Wein - und Saft für die Kinder - für große und kleine Narren verkauft. Außerdem kann die umfänglich restaurierte Rattenfalle in Augenschein genommen werden. Am Dienstag, 18. Januar, werden die Bändel in der Innenstadt aufgehängt. Am Donnerstag, 10. Februar, planen die Offenburger Hexen den Hexenbesen in der Innenstadt aufzustellen. "Wir wollen die Veranstaltungen, die draußen stattfinden, gerne durchführen", hofft Konprecht, das dies auch weiterhin möglich sein wird. Dazu gehört auch die Fasentsdaifi am Schmutzigen Donnerstag. "Unser traditionelles Hexengemüse werden wir am Samstag, 26. Februar, auf dem Offenburger Markt beim Fischmarkt anbieten", erklärt Stefan Konprecht.

Virtueller Kappeobend

Auch 2022 wird es wieder einen virtuellen Kappeobend geben. "Das kam im vergangenen Jahr sehr gut an", so Konprecht. Ab 19 Uhr legt DJ Schallerino im Hexenkeller auf – verfolgt werden kann alles am heimischen Computer. Denn die Musik und gute Laune wird per Videostream in den sozialen Netzwerken geteilt. "Wir konnten viele Spenden für den Förderverein für krebskranke Kinder 2021 beim virtuellen Kappeobend sammeln", verrät Konprecht. In diesem Jahr soll ein Offenburger Verein in den Genuss der Spendensumme kommen.

Am Dienstag, 1. März, ist ein Hexenfraß geplant. Allerdings werden die Hexen das Obst und die Schwarzwürste nicht von den Balkonen in der Innenstadt in die Menge werfen. "Er findet ab 14.30 Uhr in abgewandelter Form auf dem Marktplatz statt", verrät Stefan Konprecht. "Am Abend des Fastnachtsdienstags ist die traditionelle Strohhexenverbrennung geplant."
Auch wenn vielen Mitgliedern die klassische närrische Zeit fehlt: "Die Stimmung ist gut in der Zunft", freut sich Stefan Konprecht. "Viele wollen mitmachen, solange es für sie gesundheitlich machbar ist. Es ist nämlich nicht einfach unter der Hexenmaske noch zusätzlich einen Mund-Nasenschutz zu tragen."

Autor:

Christina Großheim aus Offenburg

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