Informationen statt Treibstoff
Neue Anlaufpunkt fürs Sanierungsgebiet

Die Eröffnung der Info-Tanke an der Okenstraße steht unmittelbar bevor.
  • Die Eröffnung der Info-Tanke an der Okenstraße steht unmittelbar bevor.
  • Foto: Stadt Offenburg/Braun
  • hochgeladen von Christina Großheim

Offenburg (st). Wer aufmerksam am Freiburger Platz vorbeigeht, nimmt wahr, dass sich dort seit Mitte Juni etwas bewegt. In der Okenstraße 30a wird zukünftig eine „Info-Tanke“ für das „Sanierungsgebiet Bahnhof-Schlachthof“ eingerichtet.
Die ehemalige Tankstelle dient als Anlaufstelle für alle Bürger und Interessierte. Vor Ort arbeitet die Quartiersmanagerin Gianna Braun, die Fragen, Anliegen oder Ideen rund um das „Sanierungsgebiet Bahnhof-Schlachthof“ aufnimmt. Sie schafft Verbindungen zu relevanten Akteuren wie der städtischen Verwaltung, Initiativen und Vereinen sowie zu sozialen Einrichtungen.

„Zugänglich wird die Info-Tanke zu den Sprechzeiten sein, darüber hinaus kann mit mir bereits jetzt ein individueller Termin vereinbart werden“, so Gianna Braun. Die Öffnungszeiten werden per Aushang an der „Info-Tanke“ und über die Homepage der Stadt Offenburg bekannt gegeben.

Gianna Braun hat sich eine Menge für die kommenden Jahre vorgenommen. „Ich stelle mir die 'Info-Tanke' als einen belebten Ort vor, an dem sich verschiedene Gruppen treffen können, um sich an Projekten für das Sanierungsgebiet zu beteiligen. Die besten Ideen entstehen durch die Bürgerschaft selbst und im gemeinsamen Austausch. Ich knüpfe die losen Enden zusammen, so dass ein tragfähiges Netz entsteht.“

Mit Gemeinderatsbeschluss vom 8. April 2019 wurde das Gebiet, welches sich zum größten Teil über den Stadtteil Nord-West, aber auch über Teile der Innenstadt und der Oststadt erstreckt, bis 2028 als Sanierungsgebiet festgelegt. Somit umfasst es mit dem Bahnhof und dem Schlachthofareal zwei Schwerpunkte, welche für die gesamte Stadt von Relevanz sind. Das unterscheidet das Sanierungsgebiet von bisherigen Projekten.

Über die beiden Schwerpunkte hinaus sticht das Gebiet durch seine Vielfalt und Größe heraus. Für die Förderung des sozialen Zusammenhalts wurde es als sinnvoll angesehen, eine Quartiersmanagerin einzusetzen. Finanziert wird die 80-Prozent-Stelle durch das Programm für nichtinvestive Städtebauförderung des Landes Baden-Württemberg mit einer Laufzeit von vier Jahren. Die Einrichtung der „Info-Tanke“ wird hingegen durch Eigenmittel der Stadt finanziert.
Die Eröffnung der Info-Tanke wird noch etwas Zeit in Anspruch nehmen, da noch keine größeren Veranstaltungen möglich sind und Handwerkerarbeiten vorgenommen werden müssen. Bei Fragen, Anliegen und Ideen kann allerdings bereits jetzt Kontakt mit Gianna Braun aufgenommen und ein Termin mit ihr vereinbart werden.

Autor:

Christina Großheim aus Offenburg

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