Landesförderung für Gesundheitszentrum
Schwangerschaft und Geburt

Offenburg (st) Das Ministerium für Soziales, Arbeit und Gesundheit hat am Donnerstag, 13. August, bekannt gegeben, dass das Land drei weitere lokale Gesundheitszentren mit Fokus auf geburtshilfliche Versorgung fördert. Eines davon entsteht in Offenburg. Die Stadt erhält 118.589 Euro für das Projekt „Gemeinsam wachsen – Gesundheit und Empower- ment rund um Schwangerschaft und Geburt. Das teilen die Offenburger Landtagsabgeordneten Maren Seifert, Die Grünen, und Volker Schebesta, CDU, mit.
„Eine gute Geburtshilfe ist keine Selbstverständlichkeit. Schwangerschaft und Geburt betreffen die Gesundheit, körperliche Selbstbestimmung und Lebensrealität von Frauen unmittelbar. Geburtshilfe darf auch nicht davon abhängen, wie gut sich eine Frau allein durch das Gesundheitssystem navigieren kann. Dass das Projekt in Offenburg mit der Förderung vom Land unterstützt wird, ist deshalb ein wichtiges Signal“, erklärt  Maren Seifert. „Die Unterstützung des Landes ist ein wichtiges Signal für Offenburg und für alle Familien, die rund um Schwangerschaft, Geburt und die erste Zeit mit ihrem Kind auf verlässliche Unterstützung angewiesen sind. Mit dem Lokalen Gesundheitszentrum können Angebote besser gebündelt, Wege verkürzt und die Zusammenarbeit der verschiedenen Fachkräfte gestärkt wird", so Volker Schebesta.
Das Projekt setze auf Gesundheitskompetenz und Empowerment von Frauen, Familien und Fachpersonal sowie auf eine bessere Zusammenarbeit der an der Geburtshilfe beteiligten Akteure. „Empowerment bedeutet für mich, Frauen nicht nur gut zu versorgen, sondern sie in ihrer Selbstbestimmung zu stärken. Gerade bei Schwangerschaft und Geburt ist es wichtig, dass Frauen ihre eigenen Bedürfnisse und Entscheidungen in den Mittelpunkt stellen können“, so Seifert. „Wenn Geburtshilfe vielerorts unter Druck gerät, müssen wir vor Ort Strukturen stärken und weiterentwickeln. Mit der Förderung des Landes setzen wir ein klares Zeichen für eine vernetzte Geburtshilfe und dafür, dass die Gesundheit von Frauen politische Priorität hat.“

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