Umbaumaßnahmen im Pfählerpark
Sitzgelegenheiten wurden abgebaut

Die Sitzgelegenheiten im Pfählerpark in Offenburg wurden in dieser Woche entfernt. Damit soll nächtliche Ruhestörungen durch Gruppen, die sich dort aufhielten, vermieden werden.
  • Die Sitzgelegenheiten im Pfählerpark in Offenburg wurden in dieser Woche entfernt. Damit soll nächtliche Ruhestörungen durch Gruppen, die sich dort aufhielten, vermieden werden.
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Offenburg (st). Zur Verbesserung der Sicherheit baut die Stadt Offenburg die Sitzgelegenheiten im Pfählerpark ab dieser Woche teilweise zurück.

Seit der Entwicklung zum Brennpunkt im Jahr 2018 wurden im Rahmen der Kommunalen Kriminalprävention verschiedene Maßnahmen zur Verbesserung der Sicherheit, insbesondere auch für die Anwohnerschaft, ergriffen. Darunter etwa in Zusammenarbeit mit der Einsatzkonzeption der Polizei das Aussprechen von Platzverweisen und Aufenthaltsverboten, zusätzliche Beleuchtung mit Bewegungsmeldern, kurze Reinigungs- und Pflegeintervalle und verschiedene Maßnahmen gegen unzulässiges und störendes wildes Urinieren. Auch die Straßensozialarbeit mit der aufsuchenden Jugendarbeit hat sich der Situation vor Ort angenommen. Die Belebung des Parks durch die Anwohnerschaft ist ein wichtiger Baustein im Rahmen der Kommunalen Kriminalprävention, weshalb das SFZ Am Mühlbach entsprechende Angebote vorbereitet und teilweise auch schon durchgeführt hat.

Sitzgelegenheiten entfernt

Gemeinsam mit der Anwohnerschaft wurde nach weiteren Lösungen insbesondere für nächtliche Ruhestörungen gesucht, welche vornehmlich auf den Aufenthalt von Gruppen zurückzuführen ist. Der Vorschlag der Anwohnenden zum (teilweisen) Rückbau der Sitzgelegenheit im Pfählerpark wurde zum Ende dieser Woche fertiggestellt.

In einem ersten Schritt werden dabei die Betonsteine und Fundamente der Sitzgelegenheiten entfernt. Es verbleiben zwei jeweils etwa zwei Meter lange Sitzgelegenheiten. Im Herbst folgt sodann die Wiederbepflanzung der aufgegrabenen Bereiche.
Ende des Jahres hat die Bürgerschaft erneut Gelegenheit, sich an den Planungen zum Sanierungsgebiet Bahnhof-Schlachthof zu beteiligen und hierbei auch die Entwicklung des Pfählerparks mitzugestalten.

Infos zur KKP

Die Kommunale Kriminalprävention der Stadt Offenburg wurde bereits 1999 ins Leben gerufen. Sie besteht aus verschiedenen Akteuren, wie etwa Polizei, Ordnungswesen, Sozialarbeit, aber auch anlassbezogen aus weiteren Fachleuten und -Stellen, wie das städtische Grünflächenmanagement.

Ziel der „Kommunalen Kriminalprävention“ ist zunächst, die objektive Sicherheitslage zu verbessern. Dazu bemüht sich die KKP, kriminalitätsfördernde Strukturen abzuschwächen oder auszuräumen. Sie will zudem aber auch das subjektive Sicherheitsgefühl der Einzelnen stärken und überhöhte oder oft unbegründete Kriminalitätsfurcht abzubauen. Faktoren, die Gefühle der Bedrohung auslösen, will sie reduzieren.

Wirksame Kriminalprävention ist nicht nur Thema von Polizei und Justiz, sondern gesamtgesellschaftliche Aufgabe. Im Idealbild werden alle Kräfte gebündelt. Gemeinsam analysieren alle gesellschaftlichen Partner und Einrichtungen die Entstehung von Kriminalität und suchen nach Lösungen, Tatanreize zu verringern, Hemmschwellen zu kriminellem Verhalten zu erhöhen und Rechtsbewusstsein zu stärken. Deshalb sind das Zusammenwirken aller gesellschaftlichen Partner und die aktive Mitwirkung der Bürgerinnen und Bürger gleichermaßen wichtig.

Bis heute sind zahlreiche Projekte und Aktionen unter dem Dach der kommunalen Kriminalprävention angestoßen und durchgeführt worden. Weitere Informationen für Interessierte werden auf der städtischen Seite https://praevention-offenburg.de/ vorgehalten.

Autor:

Christina Großheim aus Offenburg

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