Volksbank plant weitere Fusion
Sondierungsgespräche starten jetzt

Die Vorstände der Volksbank - Die Gestalterbank treten in Sondierungsgespräche mit den Vorständen der Volksbank Rhein-Wehra. Ziel ist der Zusammenschluss der beiden Banken noch 2022. | Foto: Volksbank eG - Die Gestalterbank
  • Die Vorstände der Volksbank - Die Gestalterbank treten in Sondierungsgespräche mit den Vorständen der Volksbank Rhein-Wehra. Ziel ist der Zusammenschluss der beiden Banken noch 2022.
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Offenburg/Villingen-Schwenningen (st). Die Volksbank eG – Die Gestalterbank und die Volksbank Rhein-Wehra eG wollen ihre Kräfte bündeln und sich zusammenschließen, heißt es in einer Pressemitteilung.

Beide Banken hätten eine vergleichbare Geschäftsausrichtung, seien wirtschaftlich sehr erfolgreich und verfügten über eine stabile Vermögensbasis. Dies seien wichtige Voraussetzungen, um einen Zusammenschluss ins Auge zu fassen. Am 18. Januar 2022 hätten die Aufsichtsräte beider Banken die Vorstände beauftragt, einen Zusammenschluss der beiden Volksbanken zu sondieren. Ziel sei es, die Sondierungsgespräche Anfang zweites Quartal 2022 abzuschließen.

Bei positivem Verlauf der Gespräche sollen die notwendigen Vorbereitungen für eine Fusion im Jahr 2022 getroffen werden. Über die Fusion selbst sollen die Vertreterversammlungen der Banken dann im Sommer abstimmen.

Weitere Stärkung

Vorstand und Aufsichtsrat erwarten durch einen Zusammenschluss eine weitere Stärkung, um die gute Marktstellung in den jeweiligen Regionen weiter auszubauen, Wachstumschancen zu nutzen und damit die Wirtschaftlichkeit und Zukunftsfähigkeit der Volksbanken weiter zu stärken.

Die beiden Genossenschaftsbanken würden gemeinsam von über 130.000 Mitgliedern getragen und rund 1.100 Mitarbeitende beschäftigen. Die aggregierte Bilanzsumme beider Banken liege zum Jahresende 2021 bei über zwölf Milliarden Euro. Die Bank würde damit zu den größten Genossenschaftsbanken in Deutschland zählen.

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